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Wechsel-Poker: Bayern-Boss Rummenigge sieht Sané am Zug | BR24

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Karl-Heinz Rummenigge

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    Wechsel-Poker: Bayern-Boss Rummenigge sieht Sané am Zug

    Seit Wochen wird über einen möglichen Wechsel von Leroy Sané zum FC Bayern München spekuliert. Der Spieler von Manchester City hat sich bislang nicht dazu geäußert. FC-Bayern-Boss Karl-Heinz Rummenigge fordert eine Entscheidung des Nationalspielers.

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    Spekulationsobjekt Leroy Sané hat zwar sein Schweigen gebrochen, inhaltlich aber nichts über seine Zukunftspläne verraten. "Ich gehe jetzt erstmal in Urlaub, und alles weitere wird man dann sehen", sagte der vom FC Bayern München umworbene Nationalspieler nach dem 8:0 (5:0) im EM-Qualifikationsspiel gegen Estland in Mainz über einen möglichen Transfer zum deutschen Rekordmeister. Der Nachfrage, ob die Münchner denn hoffen dürften, begegnete der 23-Jährige mit einem Lächeln.

    "Das war's für die Bayern-Fragen. Dankeschön." Leroy Sané

    Rummenigge: "Ein Transfer ist immer ein Drei-Parteien-Geschäft"

    Sané selbst scheint noch unschlüssig zu sein, ob er bei Manchester City bleiben oder einen Wechsel zum Beispiel nach München forcieren soll. "Ein Transfer ist immer ein Drei-Parteien-Geschäft. Erst muss sich der Spieler entscheiden, wo er seine Zukunft sieht", sagte Bayern-Vorstandschef Karl-Heinz Rummenigge der Sport-Bild.

    Bayern-Profi Leon Goretzka jedenfalls würde sich "sehr freuen", wenn sein früherer Schalke-Kumpel Sané von Manchester City komme. "Er ist ein sehr guter Freund und würde uns sportlich weiterhelfen. Ich habe ihm aufgezeigt, dass das ein guter Schritt für ihn wäre." Sanés City-Kollege Ilkay Gündogan hielt dagegen. "Leroy mag mich sehr und will es genießen, mit mir noch ein paar Jahre zusammenzuspielen", sagte er mit einem Schmunzeln.

    "Es ist ihm zu gönnen, dass er erfolgreich ist - egal wo." Ilkay Gündogan

    Sané steht noch zwei Jahre bei Manchester City mit dem früheren Münchner Trainer Pep Guardiola unter Vertrag. Bei einem Wechsel dürfte mindestens ein hoher zweistelliger Millionenbetrag als Ablöse fällig werden.

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    Ihn hätte der FC Bayern gerne: Leroy Sané

    Lewandowski-Backup: "Besser für Mannschaft und für mich"

    Bislang hat der FC Bayern 118 Millionen Euro in neue Spieler investiert (ua. Benjamin Pavard/ Lucas Hernández). Unterdessen forderte Robert Lewandowski einen Backup für sich beim Rekordmeister. "Wenn man die Option eines zweiten Stürmers hat, ist das besser - für die Mannschaft und auch für mich", sagte der polnische Nationalspieler dem "Kicker". Der 30-Jährige ist seit 2014 die Nummer eins im Angriff des Rekordmeisters, bekommt zugleich aber nur wenig Erholungsphasen.

    Denn nach dem Weggang von Sandro Wagner in der vorigen Winterpause haben die Bayern keinen gelernten Mittelstürmer hinter Lewandowski mehr. Wenn es einen Backup gebe, könne der 30-Jährige "das Spiel von außen anschauen und sehen, wie die Mannschaft ohne mich spielt". Damit erhoffe er sich Erkenntnisse, die er "im nächsten Spiel positiv einbringen" könne, sagte er. Zwar hat der FC Bayern mit Jann-Fiete Arp einen Stürmer verpflichtet, der 19-Jährige muss sich nach seiner schweren Zeit beim Hamburger SV aber erst beim Rekordmeister beweisen.

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    Wünscht sich einen Backup: Robert Lewandowski