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Wasmeier: "Der Gegner ist immer nur die Piste!" | BR24

© BR/Markus Othmer

Am 17. Februar 1994 holte der Schlierseer Markus Wasmeier seine erste von zwei Goldmedaillen bei den Olympischen Spielen in Lillehammer. 25 Jahre später erinnert sich der mittlerweile 55-Jährige an den Höhepunkt seiner Karriere.

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Wasmeier: "Der Gegner ist immer nur die Piste!"

Am 17. Februar 1994 holte der Schlierseer Markus Wasmeier seine erste von zwei Goldmedaillen bei den Olympischen Spielen in Lillehammer. 25 Jahre später erinnert sich der mittlerweile 55-Jährige in "Blickpunkt Sport" an den Höhepunkt seiner Karriere.

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Gerne blickt Markus Wasmeier zurück auf seine Karriere - insbesondere auf die Olympiasiege im Super-G und im Riesenslalom 1994 im norwegischen Lillehammer.

Vieles im Profi-Skisport hat sich mittlerweile geändert, eines aber laut Wasmeier nicht: "Das Besondere am Skirennen ist, dass eigentlich für uns Alpinen immer nur der Gegner die Piste ist - und nicht der wo hinter oder vor dir startet. Jeder hat das gleiche Problem vor sich und jeder muss es am Besten meistern."

Erfolgsgeheimnis: Abschütteln und nach vorne schauen

Einer der Erfolgstrainer aus den 90er-Jahren von Wasmeier war Peter Endrass. Der mittlerweile 80-jährige Allgäuer stellt als größte Stärke seines damaligen Schützlings heraus, dass er das schlechte Abfahrts-Ergebnis bei Olympia sofort abschütteln und sich dem Super-G-Training widmen konnte. Getreu dem Motto: "Denen zeigen wir's schon noch", so Endrass.

"Alles was schon passiert ist, ist eh schon wieder Geschichte. Dann habe ich nur noch analysiert, mich nicht mehr so geärgert. Das hat dann irgendwann vorbei sein müssen, weil das bringt ja nix. Du musst ja wieder nach vorne schauen." Markus Wasmeier

Bauernhof- und Wintersportmuseum als kulturelles Erbe

Nach seinen Olympiasiegen beendete Wasmeier keine aktive Skikarriere und widmete sich mit großem Tatendrang dem Aufbau eines Freilichtmuseums in Schliersee. Er ist sich sicher: "Ohne diesen Olympiasieg hätte es dieses Museum nie gegeben."

Der 55-Jährige hat mittlerweile über 100 Angestellte und ist in die Arbeit eines Managers hineingewachsen. Am meisten freut er sich darüber: "Da kann ich meiner Heimat was zurückgeben."