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Voss-Tecklenburg will gegen Südafrika nicht taktieren | BR24

© dpa-Bildfunk/Sebastian Gollnow

Bundestrainerin Martina Voss-Tecklenburg

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Voss-Tecklenburg will gegen Südafrika nicht taktieren

Die DFB-Frauen werden im dritten WM-Gruppenspiel gegen Südafrika mit dem Achtelfinal-Ticket in der Tasche voll auf Sieg spielen. "Wir werden nicht taktieren", versprach die Bundestrainerin Martina Voss-Tecklenburg. Auch Rechenspiele sind tabu.

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"Wir werden nicht taktieren, denn wir wollen den nächsten Schritt machen und mit drei Punkten vom Platz gehen", sagte die Bundestrainerin vor dem Duell am Montag (18.00 Uhr, Live in B5 plus und in der ARD) in Montpellier, in dem ein Remis für Platz eins in Gruppe B reichen würde. So würde der zweimalige Weltmeister dem Titelverteidiger USA sicher aus dem Weg gehen. Rechenspiele bezüglich der Tabellenkonstellation sind im Quartier der DFB-Frauen aber kein Thema. Linda Dallmann scherzte deshalb über Torhüterin Almuth Schult, die bei der WM vor vier Jahren immer sämtliche Gruppenkonstellation vorgerechnet hatte und so ihrer Zimmerpartnerin Tabea Kemme gehörig auf die Nerven ging: "Almuth hat deshalb jetzt ja auch ein Einzelzimmer".

Mannschaftsumstellung zur Belastungssteuerung

Martina Voss-Tecklenburg kündigte an, ihr Personal gegen den noch punktlosen WM-Neuling erneut umzustellen. "Wir hoffen ja, noch länger im Turnier zu sein, da müssen wir auch auf die Belastung schauen", sagte die 51-jährige Bundestrainerin, die auch drohende Sperren einfließen lassen will. Verwarnt wurden bislang die 17-Jährige Lena Oberdorf und Verena Schweers vom FC Bayern München.

© picture alliance/Sebastian Gollnow/dpa

Training der Frauenfußball-Nationalmannschaft in Montpellier

Kleine Fortschritte bei Marozsan

Spielmacherin Dzsenifer Marozsan macht derweil laut Voss-Tecklenburg trotz Schmerzen nach ihrem Zehenbruch erste kleine Fortschritte: "Sie ist aber noch ein weites Stück entfernt von der Spielfähigkeit. Aber es ist großartig, wie sich in dieser schwierigen Situation für die Mannschaft einbringt".

Südafrika der Underdog

Die südafrikanischen Fußballerinnen qualifzierten sich im Herbst zum ersten Mal für eine WM - ein Riesenerfolg für den Vize-Afrikameister. Doch noch ist der Außenseiter ohne WM-Punkt: In einem engen Spiel gegen Spanien (1:3) und einer schwächeren Leistung gegen China (0:1) setzte es bislang zwei Niederlagen in Frankreich. Immerhin erzielte Thembi Kgatlana das erste Endrunden-Tor für den Weltranglisten-49., der von Ex-Nationalspielerin Desiree Ellis trainiert wird.