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Voss-Tecklenburg muss ohne die Edeltechnikerin auskommen | BR24

© dpa-Bildfunk/Sebastian Gollnow

Martina Voss-Tecklenburg, Trainerin der deutschen Frauen-Nationalmannschaft

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Voss-Tecklenburg muss ohne die Edeltechnikerin auskommen

Mit einem Sieg gegen Spanien könnte sich das Team von Bundestrainerin Martina Voss-Tecklenburg für das WM-Achtelfinale qualifizieren. Nach dem Verletzungs-Ausfall von Spielmacherin Dzsenifer Marozsan ist besonders der Teamgeist gefragt.

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Fest steht: Für die Gruppenspiele gegen Spanien (Mittwoch, 18.00 Uhr live in B5 plus) und Südafrika fällt Maroszan nach ihrem Zehenbruch definitiv aus. Jetzt muss das Team versuchen, den Verletzungsausfall im Kollektiv zu kompensieren. Denn: "Dszenifer Maroszan kann man nicht ersetzen. Das funktioniert nicht, weil sie besondere Eigenschaften und Fähigkeiten hat", erklärte die Bundestrainerin. Für den weiteren Turnierverlauf hofft sie, dass die Spielmacherin auf den Platz zurückkehren kann. "Wir werden jetzt alles gemeinsam dafür tun, sie wieder ans Laufen zu kriegen", sagte Voss-Tecklenburg.

Ausfall schmerzt "auch persönlich"

Der Ausfall von Maroszan trifft die Bundestrainerin nicht nur sportlich, "sondern auch persönlich". Für die verletzte Spielerin von Olympique Lyon sei diese WM "ein besonderes Turnier", erklärte Voss-Tecklenburg. Es sollten "ihre Titelkämpfe werden", in ihrer Wahlheimat Frankreich. Seit drei Jahren steht sie für Lyon auf dem Platz. Auch dort erlitt sie schon schwere Rückschläge. "Sie hat ein Jahr hinter sich, was für sie sehr schwer war. Sie hat eine Lungenembolie besiegt, sie stand teilweise vor der Frage, ihre Fußballkarriere beenden zu müssen", erklärte die Bundestrainerin.