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Vorwurf der Körperverletzung: Boateng muss vor Gericht | BR24

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Jérôme Boateng muss sich vor Gericht behaupten

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    Vorwurf der Körperverletzung: Boateng muss vor Gericht

    Fast zwei Jahre nach der Erhebung der Klage gegen Jérôme Boateng gibt es nun einen Verhandlungstermin. Der FC Bayern-Profi muss sich am 10. Dezember wegen Körperverletzung vor dem Amtsgericht München verantworten.

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    Ein Gerichtssprecher bestätigte am Dienstag (13.10.2020) den Verhandlungstermin am 10. Dezember. Boateng selbst wollte bisher auf Anfrage keine Stellungnahme abgeben. Die Staatsanwaltschaft wirft dem Bayern-Star und Weltmeister von 2014 vorsätzliche Körperverletzung vor, er soll seine Ex-Lebensgefährtin während eines Streits im Urlaub verletzt haben. Die Verteidiger hatten bereits letztes Jahr erklärt, dass es sich um einen privaten Sachverhalt handle, der im Wesentlichen auf unbewiesenen Behauptungen Dritter beruhe.

    Terminierung nach über eineinhalb Jahren

    Die Anklage war laut Gerichtssprecher bereits im Februar 2019 zugestellt worden, im Dezember 2019 hatte das Gericht sie zugelassen. Die Terminierung hatte sich verzögert. Zum einen habe sich Boateng erst nach der Zustellung der Anklage geäußert, zum anderen hatten eingeschränkte Verhandlungsmöglichkeiten wegen der Corona-Pandemie zu Verzögerungen an den Gerichten geführt.

    Unter anderem geht es laut Gerichtssprecher auch um ein Video, das zu seiner Entlastung vorgelegt wurde. Auf vorsätzliche Körperverletzung steht laut Gericht Geldstrafe oder eine Freiheitsstrafe bis zu fünf Jahren.

    Innenverteidiger Boateng spielt seit 2011 für den FC Bayern. Sein Vertrag in München läuft im kommenden Sommer aus. Wie es für ihn danach sportlich weitergeht, ist offen.