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Tennis

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    Vorteil Bewegung: Freizeit-Tennis ist zurück

    Viele Breitensportler sind weiterhin im Lockdown. Bei manchen Sportarten verbessert sich jetzt mit dem guten Wetter und der Freiluftsaison aber die Situation: Zum Beispiel beim Tennis. Spieler können wieder auf den Platz - und die Stimmung ist gut!

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    Von
    • Julian Ignatowitsch

    Die Tennis-Plätze im Freien sind aktuell fast immer ausgebucht. "Das gab es noch nie. Der Andrang ist sehr groß", sagt Florian Leitner, Betreiber der Tennisanlage im Olympiapark München. "Früher wurde immer davon gesprochen zu Beckers Zeiten. Und jetzt haben wir so einen Boom. Die Leute wollen einfach raus und Sport machen." In Folge des Corona-Lockdown ist Tennis eine der wenigen Sportarten, die momentan zu zweit ausgeübt werden können. Entsprechend viele Menschen treibt es auf die Plätze.

    Tennis im Olympiapark

    Auf der Anlage im Olympiastadion in München kann mit Flutlicht bis 22 Uhr auf 14 Sandplätzen gespielt werden. Schon Ende März war die Anlage offen und viele Sportler da: "Die Leute wollen einfach Sport betreiben, die spielen heute bei drei Grad, wo sie früher gesagt haben, das machen wir nicht", schildert Leitner.

    "Hauptsache raus!"

    Jetzt kommt allmählich der Frühling. Das Motto heißt: "Hauptsache raus nach der langen Zeit!" Trainiert wird auch wieder, zwar nur in Einzelstunden, aber das ist besser als gar nichts, sagt Tennistrainer Jovan Savic. Er gibt seit zwölf Jahren Trainerstunden im Olympiapark beim TC Schwabing, war schon mit den Williams-Schwestern auf Tour und erklärt, wie man am besten wieder reinfindet: "Die Entfernung zum Ball, das richtige Abschätzen, wo ich stehen muss, ist wichtig, damit das Timing und der Schlag passt", sagt er. "In den ersten 20 Minuten sollte man noch nicht voll draufgehen, sondern erst einmal in den Rhythmus finden - und dann kann man das Tempo erhöhen."

    Ein Stück sportliche Normalität

    Viele sitzen anschließend noch in Zweier-Gruppen zusammen - natürlich wird Abstand gehalten und wenn es mal enger wird Maske getragen. Das Stückchen sportliche Normalität, das beim Tennis schon wieder möglich ist, genießen die Sportler hier - und diese Normalität kehrt hoffentlich auch bald in anderen Sportarten wieder ein.