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Javi Martínez und Leon Goretzka wurden positiv auf Corona getestet und sind in Quarantäne. Zu den Wechselgerüchten um Joshua Zirkzee, blieb Flick kurz angebunden

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Vor Hoffenheim-Spiel: Martínez und Goretzka in Quarantäne

Der FC Bayern will sich am 19. Spieltag bei der TSG Hoffenheim für die Hinrunden-Niederlage revanchieren. Allerdings ohne Javi Martínez und Leon Goretzka, denn die sind nach einem positiven Corona-Test in Quarantäne.

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Von
  • Margot Lamparter

Damit sind Javi Martínez und Leon Goretzka am Samstag (15.30 Uhr) beim Rückspiel gegen Bayernbezwinger Hoffenheim nicht einsatzbereit: Die Profis des Rekordmeisters wurden positiv auf Corona getestet und sind in Quarantäne. "Sie werden erst einmal ausfallen. Das ist alles mit dem Gesundheitsamt abgesprochen," erklärte Hansi Flick.

Mittlerweile meldete sich Goretzka in den sozialen Medien zu Wort: "Corona ist wie Fußball. Es reicht ein einziger Kontakt, um alles auf den Kopf zu stellen. Ich habe mich jederzeit an die Corona-Regeln gehalten. Dennoch bin ich positiv getestet worden. Bitte schützt Euch, Eure Familie und Dritte. Nur gemeinsam schlagen wir Corona!"

Neue Partie, neue Voraussetzungen

In der Hinrunde hatte Sebastian Hoeneß mit Hoffenheim den FC Bayern gleich am zweiten Spieltag kalt erwischt. Der frisch von der Isar zur TSG gewechselte Drittliga-Meister-Coach schickte seinen ehemaligen Arbeitgeber mit einer bitteren 4:1-Niederlage nach Hause und übernahm sogar kurz die Tabellenführung. "Rückblickend haben wir das Spiel verdient gewonnen. Das Duell am Samstag ist jedoch eine Partie unter neuen Voraussetzungen“, sagt Hoeneß im FCB-Interview.

Hoeneß hofft auf Schwächephasen im Spiel

In der Rückrunde reisen die Bayern-Bezwinger nach 18 Spielen jetzt mit bislang nur sechs Siegen, vier Unentschieden und acht Niederlagen im Gepäck an. Die anfängliche Euphorie um Hoeneß ist verflogen. Mit 22 Punkten stehen die Kraichgauer nur auf Platz elf.

Die Bayern mussten dagegen nur leichte Ausschläge in der Erfolgskurve hinnehmen. Nach 13 Siegen trüben nur drei Unentschieden und gerade Mal zwei Niederlagen die Bilanz. Vor dem Duell in der Münchner Arena grüßt das Team um Hansi Flick den Gegner des 19. Spieltags souverän und selbstbewusst von der Tabellenspitze der Bundesliga.

"Die Bayern sind schon wieder unangefochten Erster, obwohl viele eine herausfordernde Saison für den FCB prophezeit hatten", so Hoeneß, der dennoch auf Patzer des Meisters hofft. "Die Spiele zeigen auch, dass es Phasen gibt, in denen man sie ärgern kann. Diese Momente wird es hoffentlich auch für uns geben."

Kimmich und Müller pushen das Team

Aus Sicht von Flick soll es diese Momente jedenfalls nicht geben. "Es ist ein anderes Spiel, ein Heimspiel. Wir wollen gegen Hoffenheim auch gewinnen." Dabei vorangehen kann auch Joshua Kimmich. "Er ist gestärkt aus der Verletzung herausgekommen", schwärmt Flick. Vielleicht sogar mit mehr Muskulatur an den Beinen, dazu "pusht er die Mannschaft positiv."

Dieser Impuls kommt für den Triple-Coach auch immer von Thomas Müller. "Für uns ist es wichtig, dass er auf dem Platz steht und so wie er es macht, die Mannschaft mitnimmt. Die zentrale Achse mit Neuer, Alaba, Kimmich, Müller und Lewandowski ist wichtig."

"Es ist immer wichtig, dass man Heimspiele gewinnt. Wir wollen die Quote weiter ausbauen." Hansi Flick
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FC Bayern-Coach Hansi Flick zum Spiel gegen Hoffenheim: "Es ist ein anderes Spiel, ein Heimspiel. Wir wollen gegen Hoffenheim auch gewinnen."

Hernandez einsatzbereit

Lucas Hernandez wird nach einer Zahn-OP wieder zur Verfügung stehen. "Bei 'Coco' Tolisso läuft es ganz gut", geplant sei, dass er ab Sonntag wieder mit dabei ist. Auch Tanguy Nianzou habe den nächsten Schritt gemacht. Nach der zweiten schweren Verletzung "müssen wir behutsam mit ihm umgehen." Torwart Alexander Nübel wird nach einer Bänderverletzung im Sprunggelenk voraussichtlich drei bis vier Wochen ausfallen.

Wechselgerüchte um Zirkzee

Zu den Wechselgerüchten um Joshua Zirkzee, blieb Flick kurz angebunden: "Joshua war heute im Training und ich denke, dass er auch nach der Wechselfrist bei uns im Training ist. Es gibt nichts zu verkünden."