BR24 Logo
BR24 Logo
Startseite
© BR
Bildrechte: picture-alliance/dpa

Mit drei Neuzugängen und endlich wieder der Unterstützung der Fans im Rücken starten die Volleys Herrsching in die neue Saison der Volleyball-Bundesliga.

Per Mail sharen
  • Artikel mit Audio-Inhalten

Volleys Herrsching: Saisonstart mit Fans und hohen Zielen

Mit zwei Auswärtsspielen starten die Volleys Herrsching in die neue Bundesligasaison. Auch bei den Volleyballern dürfen wieder Fans in die Hallen, mit drei Neuzugängen und der Rückendeckung der Fans haben sich die Herrschinger hohe Ziele gesetzt.

Per Mail sharen
Von
  • Kilian Medele

Mit drei Neuzugängen starten die Volleys Herrsching in die neue Saison der Volleyball-Bundesliga. Der wichtigste aber ist die neue Spielstätte, die steht in München. Im Audi Dome spielen Trainer Max Hauser und sein Team einen Teil der Heimspiele, pandemiebedingt ein Jahr später als geplant.

"Wir sind zufrieden, wenn wir dauerhaft die 2.000-Leute-Marke knacken, vielleicht beim ersten Mal die 3.000", sagt Hauser: "Wenn da hoffentlich viele Zuschauer kommen, wird's eine riesige Stimmung nach dem einen Jahr Durststrecke - doppelt so geil."

Tim Peter neuer Kapitän der Volleys

Ein kleiner Vorteil: Für viele Spieler verkürzt sich die Anfahrt zu den Heimspielen, weil sie sowieso in München wohnen wie Außenangreifer Tim Peter. "Das ist eine Aufgabe, die ich gerne übernehmen möchte", sagt der neue Kapitän der Herrschinger, der vorangehen will: "Ich bin schon lange hier. Da habe ich gut Erfahrung gesammelt und hoffe, dass ich die Aufgabe gut machen kann."

Neuer Zuspieler, neues Spielsystem

Peter übernimmt das Kapitänsamt von Johannes Tille. Der Zuspieler ist nach Frankreich gewechselt. Der Kanadier Luke Herr kam dafür neu für den Spielmacherposten. Das bedeutet allerdings eine große Umstellung im Spiel der Herrschinger. "Das ändert natürlich sehr, sehr viel. Ein Zuspieler macht extrem viel aus. Für alle, die geblieben sind, ist das eine riesige Umstellung. Das System wird sich ein bisschen ändern", glaubt Peter.

"Luke Herr ist ein bisschen ausgeglichener, hat aktuell aber vielleicht noch nicht die Stärken in manchen Sachen, wie sie Hannes hatte", sagte Coach Hauser über den Neuzugang: "Aber ich bin dran, dass wir den Johannes da ein bisschen kopieren. Dann könnte das ein Super-Spielmacher werden."

"Irrer" Neuzugang und ambitionierte Saisonziele

Ansonsten ist Hauser froh, dass er viele wichtige Spieler halten konnte wie eben Tim Peter, Jonas Kaminski oder Libero Ferdinand Tille. Der US Amerikaner Jalen Penrose wurde auf der so wichtigen Diagonalposition durch einen 22-Jährigen ersetzt: Samuel Jeanlys.

"Samuel Jeanlys ist ein junger Franzose, der völlig irre athletische Fähigkeiten hat. Das macht schon Spaß, ihm beim Einschlagen zuzuschauen, das ist etwas Besonderes." Herrsching-Coach Hauser

Und wenn er im Spiel dann auch überzeugt, wird’s vielleicht was mit den Saisonzielen: Dieses Mal soll es andersrum laufen als letztes Jahr - nach Platz vier in der Tabelle gab es das knappe Aus im Play-off-Viertelfinale.

"Ich habe nichts dagegen, wenn wir am Anfang nicht ganz so gut spielen, aber am Ende im Pokalfinale und im Halbfinale der Meisterschaft stehen. Das ist das Ziel. Das ist ein sehr ehrgeiziges Ziel, aber wir wollen wieder etwas besser werden", sagt Hauser.