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Volleyball: Nawaro freut sich trotz Geisterspiel auf Rote Raben | BR24

© pa/Pressefoto Rudel/Herbert Rudel

Nawaro-Trainer Benedikt Frank gibt den Volleyballerinnen Anweisungen

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    Volleyball: Nawaro freut sich trotz Geisterspiel auf Rote Raben

    Wegen Corona sind in der Turmair-Volleyballarena keine Zuschauer zugelassen. Dennoch freut sich das Damen-Bundesliga-Team Nawaro Straubing auf das Heimspiel gegen die Roten Raben aus Vilsbiburg. Das Niederbayern-Derby steigt am Samstagabend.

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    Von
    • Kathrin Unverdorben
    • BR24 Redaktion

    Am Samstag findet das Niederbayern-Derby der ersten Volleyball-Bundesliga der Damen in Straubing statt. Nawaro Straubing empfängt ab 19.30 Uhr die Roten Raben Vilsbiburg aus dem Landkreis Landshut. Wegen Corona sind keine Zuschauer in der Turmair-Volleyballarena zugelassen. Wie der Verein mitteilt, können die Fans aber ab 19.15 Uhr das Match im Livestream unter sporttotal.tv verfolgen.

    Rote Raben sind Favorit im Niederbayern-Derby

    Die Roten Raben gehen als Favorit in das Derby. In der Hinrunde hatten sie die Straubingerinnen mit 0:3 geschlagen. "Doch all diese Ergebnisse zählen jetzt nicht mehr. Vielmehr zählt die aktuelle Form der beiden Teams. Diese ist bei beiden Mannschaften gut", heißt es in einer Pressemitteilung der Straubinger. Alle Nawaro-Spielerinnen sind einsatzbereit, sagt Straubings Coach Benedikt Frank.

    Dass die Raben das Hinspiel in der Ballsporthalle für sich entschieden haben, ist für den Vilsbiburger Trainer Florian Völker kein Grund zur Euphorie. Eher sieht er den Anlass für eine klare Warnung an seine Damen: "Straubing ist als Siebter klar auf Playoff-Kurs und wird alles daran setzen, diesmal besser auszusehen. Wir müssen auf einen aggressiven, gefährlichen Gegner vorbereitet sein", so eine Pressemitteilung der Roten Raben. Die Gäuboden-Metropole könne volleyballerisch ein heißes Pflaster sein.

    Vilsbiburg will gewinnen

    Der Raben-Coach sagt aber auch: "Wir wollen das Spiel gewinnen - ohne Wenn und Aber." Voraussetzung dafür sei es, an die Leistung vom letzten Wochenende anzuknüpfen, als die Raben mit ihrem Heimsieg gegen den USC Münster überzeugend in die Erfolgsspur zurückgekehrt seien. Viele Rädchen im Vilsbiburger Teamwork hätten an diesem Abend ineinander gegriffen und die Hoffnung auf ein erfolgreiches Abschneiden im weiteren Saisonverlauf genährt. "Darauf", so Völker, "können und müssen wir aufbauen."

    Straubingerinnen ohne Pause

    Bei den Straubingerinnen hätten die vielen Spiele - auch rund um Weihnachten und Silvester - an den Kräften gezehrt. "Sie bräuchten eigentlich eine Pause", so Trainer Frank. Trotzdem erwarte er ein "cooles, knappes Spiel" gegen die Raben. "Vilsbiburg hat sich richtig gut berappelt, aber ich denke wir können trotzdem dagegenhalten und aus dem Hinspiel haben wir einiges gut zu machen." Der Verein freue sich sehr auf das Spiel am Samstag, auch wenn es ein Geisterspiel sei und keine Fans in der Halle teilnehmen dürften.

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