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Viktoria Rebensburg will keinen "klassischen" Trainerjob | BR24

© imago images/Martin Hoffmann

Viktoria Rebensburg

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    Viktoria Rebensburg will keinen "klassischen" Trainerjob

    Im September ist Deutschlands beste Skirennläuferin Viktoria Rebensburg zurückgetreten. Im Instagram-Talk von BR24 Sport sprach die Oberbayerin über ihre Zukunftspläne. Sicher ist bisher nur eins: Einen "klassischen" Trainerjob peilt sie nicht an.

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    Ex-Skirennläuferin Viktoria Rebensburg genießt momentan die Zeit nach der aktiven Karriere. "Auf keinen Fall kann ich bis 11 Uhr schlafen", sagte die 31-jährige im Instagram-Talk von BR24 Sport: "Manchmal geh' ich früh zum laufen, mache ein bisschen Yoga oder habe auch mal einen Termin. An manchen Tagen gehe ich auch mal mit Freunden auf den Berg und genieße die Heimat und die Berge."

    Rebensburg, die Anfang September 2020 ihre Ski-Karriere beendet hat, ist weiterhin aktiv, nur eben nicht mehr im professionellen Sport. Den bevorstehenden Winter kann sie kaum erwarten ("Sobald man mit den Skiern runterfahren kann, bin ich oben auf dem Berg"). Ansonsten will sie sich in Sachen Zukunftsplanung nicht unter Druck setzen.

    "Das war in einem Training Ende August in Saas-Fee mit den Slowenen zusammen, und ich habe mir gewisse Dinge vorgenommen, die ich umsetzen wollte an dem Tag und ich habe es nicht auf die Reihe gebracht. Es war dann einfach so ein Gefühl. Ich habe zwar nicht direkt danach gesagt 'Ich höre jetzt auf', aber es war das prägende Ereignis." Viktoria Rebensburg über ihre Rücktrittsentscheidung

    Auf der Suche nach einer neuen Leidenschaft

    "Ich möchte mir jetzt ein bisschen die Zeit geben, zur Ruhe zu kommen, zum einen. Und zum anderen auch verschiedene Themenfelder kennenlernen, dass ich mir einen Überblick verschaffen kann, was ich nach fast 16 Jahren Skirennfahren machen kann und wo die neue Leidenschaft steckt", erklärte Rebensburg.

    Kein "klassischer" Trainerjob angestrebt

    Natürlich wäre ein Job im Ski-alpin-Bereich für die leidenschaftliche Sportlerin ("Ich bin einfach total gerne Ski gefahren. Und ich wollte immer Skifahrerin werden, aber dass es dann so funktioniert, hat mich selber auch ein bisschen überrascht") denkbar.

    Aber eine Arbeit als Trainerin im Weltcupteam strebt sie beispielsweise nicht an. "Ein Job als Trainer wäre vielleicht im kleineren Rahmen etwas für mich, zum Beispiel hier in der Region. Das könnte ich mir durchaus vorstellen. Zumindest mein Wissen in gewisser Art und Weise weiterzugeben", sagt die bodenständige Oberbayerin: "Aber nicht den klassischen Trainerjob, wie ihn meine Trainer gemacht haben."

    Momente und Geschichten aus dem Leben der Sportler

    Statt auf klassische Interviews setzt das neue BR24Sport-Instagram-Format auf eine lockere Atmosphäre. Außer um sportliche Erfolge geht es dabei explizit auch um nette, spannende, witzige Momente und Geschichten aus dem Leben und Alltag: Die Person, der Mensch steht im Vordergrund.