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Vierschanzentournee: Granerud stark, DSV-Sextett qualifiziert | BR24

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Markus Eisenbichler und Karl Geiger haben sich auch in der Qualifikation zum dritten Springen der Vierschanzentournee in eine gute Ausgangsposition gebracht. Am weitesten sprang aber Tourfavorit Halvor Egner Granerud.

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Vierschanzentournee: Granerud stark, DSV-Sextett qualifiziert

Halvor Egner Granerud hat die Qualifikation für das dritte Springen der Vierschanzentournee in Innsbruck gewonnen. Karl Geiger und Markus Eisenbichler wahrten ihre Chancen auf den Gesamtsieg. Alle sechs deutschen Springer überstanden die Quali.

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Von
  • Margot Lamparter

"Kürzerer Schanzentisch, stärkerer Radius", sagte Bundestrainer Stefan Horngacher über die Herausforderung im dritten Springen der Vierschanzentournee auf der Bergisel-Schanze in Innsbruck. Es ist die kleinste Schanze im Programm für die Skispringer, die dort mit Blick auf den Friedhof abheben.

Alle sechs DSV-Adler dabei

Die Messlatte für die Konkurrenten legte der Topfavorit Halvor Egner Granerud. Mit 129 Meter (132,2 Punkte) zeigte der Norweger den weitesten Sprung. Daniel Huber (Österreich) wurde Zweiter (127,5/128,9) vor dem Polen Dawid Kubacki (128/128,7).

Doch Markus Eisenbichler, Weltmeister auf der Schanze in Innsbruck, ließ sich nicht beeindrucken und flog auf 127 Meter (125,7 Punkte). Der Siegsdorfer wurde damit Vierter. Er freute sich über den "guten Sprung." Ein kraftvolles "Yes!" die Reaktion des Mitfavoriten auf den Gesamtsieg auf seinen gelungenen Satz. Damit erfüllte er den Auftrag, die Schanze kennenzulernen und Kräfte zu sparen. "Mit dem Tag bin ich sehr zufrieden ... und auf einem soliden Level", so Eisenbichler.

Karl Geiger, der Sieger von Oberstdorf, setzte nach 125 Metern (123,6 Punkte) auf und geht damit in einer guten Ausgangsposition in sein Duell. "Der Sprung war wichtig", sagte Geiger, der für den "neuen" Schanzentisch eine Idee hatte, mit der nach den durchwachsenen Trainingsweiten jetzt besser zurecht kam.

"Das Training war nicht optimal", sagte Horngacher nach der Qualifikation. Aber "Karl hat jetzt den richtigen Ansatz für die Schanze gefunden, da ist noch einiges drin" Siebter sei eine gute Ausgangsposition für ihn: "Wer Karl kennt, der weiß, dass er hier die meisten Reserven hat. "

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Alle sechs DSV-Adler, die nach der traditionellen Kader-Reduktion in Österreich an den Start gingen, qualifizierten sich für die Entscheidung der besten 50. "Natürlich ist das Ziel, die Tournee zu gewinnen", unterstrich Coach Horngacher erneut.

Hamann 20., Paschke 35.

Martin Hamann war beim Absprung eine Tick zu spät, flog aber noch auf 121,5 Meter und wurde 20. "Es war solide, aber kein besonderer Sprung", analysierte der 23-Jährige. "Er setzt im weiteren Tourverlauf darauf, "das Bestmögliche abzurufen und Spaß zu haben." Pius Paschke, konnte sich nach schwachen Trainingssprüngen immerhin auf 117,5 Metern steigern. Damit ist er 35..

Severin Freund fehlte dagegen die Höhe für eine weiten Sprung. Deshalb ärgerte sich der Weltmeister von 2015 über die Weite von nur 115 Metern. "Es war nicht der beste Trainingstag", so Freund, der sich als 41. für das Springen am Sonntag qualifizierte. Das trifft auch Constantin Schmid zu, der seine Power am Absprung nicht nutzen konnte und mit 114 Metern auf Rang 46 landete.

Richard Freitag und Andreas Wellinger sind nicht mehr im Team dabei. Bei den beiden Springen in Österreich stehen Bundestrainer Horngacher nur jeweils sechs Startplätze zur Verfügung.

Die Duelle der DSV-Springer