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Vierschanzentournee: Eisenbichler Gesamtzweiter hinter Kobayashi | BR24

© picture-alliance/dpa

Markus Eisenbichler

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Vierschanzentournee: Eisenbichler Gesamtzweiter hinter Kobayashi

Auch wenn es beim Abschlussspringen in Bischofshofen mit einem Podestplatz nicht geklappt hat, kann Markus Eisenbichler zufrieden sein. Der Siegsdorfer ist Tournee-Zweiter, hinter dem Japaner Ryoyu Kobayashi, der auch das vierte Springen gewann.

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Er hat alle vier Springen bei der Vierschanzentournee gewonnen, das gelang vor ihm nur Sven Hannawald und dem Polen Kamil Stoch. Der Japaner Ryoyu Kobayshi hat einmal mehr gezeigt, dass er zu den besten gehört. Nach seinen Siegen in Oberstdorf, Garmisch-Partenkirchen und Innsbruck gewann der 22-Jährige mit Sprüngen auf 135 und 137,5 Metern auch in Bischofshofen. Markus Eisenbichler, der nach dem ersten Durchgang mit 137 Metern in Führung gelegen hatte, zeigte bei seinem zweiten Sprung Nerven und rutschte nach einem 131,5-Meter-Sprung auf den fünften Platz ab. Aber Platz zwei in der Tournee-Wertung war dem Siegsdorfer nicht zu nehmen.

Leyhe sensationell Gesamt-Dritter

Zum Abschluss der Tournee unterstrich Stephan Leyhe (SC Willingen) mit Sprüngen auf 126 und 137 Metern seine gute Form. Er wurde Vierter - auch in der Tournee-Gesamtwertung. Kobayashi, nach Kazuyoshi Funaki (1997/98) zweiter japanischer Tourneesieger, beendete die Tournee mit 1098,0 Punkten vor Eisenbichler (1035,1) und Leyhe mit 1014,1 Punkten.

Auch Karl Geiger (SC Oberstdorf) zeigte, dass mit ihm wieder zu rechnen ist. Nach einem Sprung auf 122 Metern im ersten Durchgang verbesserte sich der 25-Jährige auf 133 Meter und wurde schließlich Zehnter.

Andreas Wellinger (SC Ruhpolding) landete mit Sprüngen auf 121,5 und 129 Metern auf Rang 15 - ein versöhnlicher Abschluss einer verkorksten Tournee für den Olympiasieger. "Der letzte Sprung war ein Schritt in die richtige Richtung. Es ist ein zäher Weg, aber ich werde weiter motiviert arbeiten", sagte Wellinger.

Der erst 19-jährige Constantin Schmid (WSV Oberaudorf), der 122 und 129 Meter weit sprang, reihte sich auf den 19. Platz ein. Richard Freitag (SG Nickelhütte Aue), der in der Qualifikation noch mit einem 142-Meter-Satz überzeugen konnte, kam im Finaldurchgang nicht mit der Schanze zurecht und zeigte Sprünge von lediglich 121 und 120 Metern - nur Platz 27. Nur David Siegel (SV Baiersbronn) schaffte es mit einem Sprung auf 112,5 Metern nicht in die Top 30.

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Weitere Information zur Verweildauer

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Über 15 Jahre galt Sven Hannawalds Vierfach-Triumph bei der Tournee als einzigartig. Nun ist der japanische Skispringer Ryoyu Kobayashi bereits der Dritte, der dieses Kunststück nach einer weiteren Top-Leistung in Bischofshofen meistert.