BR24 Logo
BR24 Logo
Startseite
© BR
Bildrechte: picture alliance

Auch der Auftakt der Vierschanzentournee am 29. Dezember in Oberstdorf findet vor leeren Rängen statt. Das gaben die Ausrichter jetzt bekannt.

1
Per Mail sharen
  • Artikel mit Video-Inhalten

Vierschanzentournee auch in Oberstdorf vor leeren Rängen

Auch der Auftakt der Vierschanzentournee am 29. Dezember in Oberstdorf findet vor leeren Rängen statt. Das gaben die Ausrichter jetzt bekannt.

1
Per Mail sharen
Von
  • BR24 Sport

Oberstdorf hatte ursprünglich mit 2.500 Zuschauern pro Veranstaltungstag geplant. Bereits vor Wochen hatten auch Garmisch-Partenkirchen, Innsbruck und Bischofshofen ihren Verzicht auf Zuschauer bekannt gegeben.

Trotz Corona-Konzept keine Chance auf Besucher

"Es tut uns in der Seele weh, aber wir müssen jetzt die Reißleine ziehen und schweren Herzens auf Zuschauer verzichten", erklärte Peter Kruijer, der Vorsitzende des Skiclubs Oberstdorf und Präsident des Auftaktspringens. Besonders schmerzt, "dass wir in den vergangenen Monaten gemeinsam mit dem Deutschen Skiverband und den lokalen Gesundheitsbehörden ein tragfähiges Corona-Konzept erarbeitet hatten und bis zuletzt zuversichtlich waren". Spätestens nach den jüngsten Lockdown-Verschärfungen für Bayern mit einem generellen Zuschauerverbot für Profisportveranstaltungen bis mindestens 20. Dezember hatte das Organisationskomitee aber keine Chance mehr.

Vierschanzentournee eigentlich ein Zuschauermagnet

Die Nachfrage nach den Tickets im Vorverkauf war groß, die 2.500 Karten für den Wettkampftag waren innerhalb einer Stunde vergriffen. Die Karteninhaber erhalten nun eine Rückerstattung. Die Vierschanzentournee ist ein Veranstaltungshighlight im Wintersport mit regelmäßig vollen Stadien. Zuletzt waren jeweils mehr als 100.000 Zuschauer bei den vier Tourneestationen vor Ort.

Entscheidung zu Innsbruck und Bischofshofen am 15. Dezember

Ob auch die Bewerbe in Innsbruck (3. Januar) und Bischofshofen (6. Januar) ohne Fans über die Bühne gehen, ist noch offen. Der Österreichische Ski-Verband wartet die Entwicklung ab und hat für 15. Dezember eine Entscheidung angekündigt.