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Videobeweis: FCA-Boss Hofmann fordert Änderungen | BR24

© picture-alliance/dpa

Ein Schiedsrichter sieht sich eine strittige Szene am Spielfeldrand an

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Videobeweis: FCA-Boss Hofmann fordert Änderungen

Klaus Hofmann, Vorstandschef beim FC Augsburg, hat die Jahreshauptversammlung des Klubs genutzt, um den Videobeweis zu thematisieren. Es müsse Änderungen geben, sonst könne man "das Konzept in die Tonne treten".

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Grundsätzlich sei er zwar für den Videobeweis, der nun seit über einem Jahr in der Bundesliga und ab dieser Saison auch in der 2. Bundesliga angewandt wird, sagte Hofmann. Bei der Umsetzung forderte er aber drei Änderungen.

So wie es gehandhabt wird, werde einem "in vielen Fällen der Spaß am Fußball" genommen, wenn minutenlang gewartet wird, bis eine Entscheidung falle. "Wieso", fragte der 51-Jährige an die Adresse der Verantwortlichen, "macht man es nicht einfach vernünftig und gut?"

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FCA-Boss Klaus Hofmann hat bei der Jahreshauptversammlung seines Klubs die Umsetzung des Videobeweises heftig kritisiert und drei Verbesserungsvorschläge vorgelegt.

Drei Änderungsvorschläge für den besseren Videobeweis

Hofmanns Änderungsvorschläge: Der Video-Assistent dürfe wirklich, so wie es auch geplant war, nur bei glasklaren Fehlentscheidungen eingreifen. Zweitens sagte Hofmann, man solle auf die Monitore am Spielfeldrand verzichten, da der Referee auf dem Platz eine Szene "bei Sonneneinstrahlung und vor 60.000 brüllenden Zuschauern" sicher auch nicht besser erkennen könne als die "vier, 14 oder 24 Mann im Kölner Videokeller". Schließlich plädiert Hofmann dafür, dass die strittigen Szenen auch für die Fans im Stadion zu sehen sind.

"Mit diesen Änderungen finden wir den Video-Assistenten zukunftsfähig. Ansonsten können wir das Konzept über kurz oder lang in die Tonne treten." FCA-Boss Klaus Hofmann