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Verschnupfter Flick verärgert über "pomadige" Bayern | BR24

© Picture alliance/dpa

FC Bayern-Trainer Hansi Flick

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    Verschnupfter Flick verärgert über "pomadige" Bayern

    Trotz des Drei-Tore-Blitzstarts beim 1. FC Köln fällt das Fazit von Bayern-Trainer Hansi Flick unterm Strich negativ aus. Sorgen bereitet ihm vor den heißen Wochen mit Champions-League- und DFB-Pokal-Partien wieder mal seine Abwehr.

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    "Mich ärgert, dass wir da pomadig sind", schimpfte Flick über die Nachlässigkeiten seiner Hintermannschaft in der zweiten Halbzeit der Partie beim 1. FC Köln. Gelinde ausgedrückt, sei es so, "dass man eher ein bisschen verärgert über die 90 Minuten ist". Auch Thomas Müller schimpfte: "Da haben wir es uns wieder zu bequem gemacht. Wir fühlen uns wohl zu sicher, machen es uns zu gemütlich. Das ist menschlich. Aber in der Champions League dürfen wir uns das nicht erlauben."

    Abwehrexperiment fehlgeschlagen

    Erschwerend kommt hinzu, dass für die Münchner Abwehrreihe noch keine rechte Lösung in Sicht scheint. Flicks Experiment mit David Alaba und dem lange verletzten Lucas Hernández in der Innenverteidigung ist fehlgeschlagen. "Es war nicht leicht mit zwei Innenverteidigern, die über den linken Fuß kommen", erklärte Kapitän Manuel Neuer. Dabei war das "ein Test, ob wir gegen Chelsea so spielen können", sagte der Torhüter. Vorher gibt es im Bundesliga-Heimspiel gegen den SC Paderborn nochmal die Möglichkeit, etwas zu probieren. Nachdem Boateng aber nächste Woche ebenso gesperrt ist wie der rechts verteidigende Benjamin Pavard, muss Flick sogar experimentieren.

    Heiße Wochen mit K.o.-Spielen

    Eine erprobte und sicher stehende Abwehr ist für das bevorstehende Champions-League-Spiel am 25. Februar beim FC Chelsea zwingend nötig. Es folgen das Auswärtsspiel in Hoffenheim (29. Februar) und das Viertelfinale im DFB-Pokal auf Schalke (3. März). Die Herausforderungen werden nicht weniger.