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Verkorkster Auftakt: Biathlet Schempp fehlt noch viel nach vorne | BR24

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Weltmeister Simon Schempp muss nach seinem verkorksten Comeback beim Weltcup in Östersund weiter hart an der Form arbeiten. "Es liegt eine Menge Arbeit vor mir", weiß der Wahl-Ruhpoldinger.

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Verkorkster Auftakt: Biathlet Schempp fehlt noch viel nach vorne

Ex-Weltmeister Simon Schempp muss nach seinem verkorksten Comeback beim Weltcup in Östersund weiter hart an der Form arbeiten. "Es liegt eine Menge Arbeit vor mir", weiß der Wahl-Ruhpoldinger.

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Schempp war in der vergangenen Saison beim Heimspiel in Oberhof aus dem Wettkampfbetrieb ausgestiegen. Er hatte damals über Rückenprobleme geklagt und sich stark ausgelaugt gefühlt. Rückblickend sei es der richtige Schritt gewesen: "Ich habe einfach kein Land mehr gesehen."

Enttäuschende Laufzeit

Am Sonntag bestritt Schempp nach gut elf Monaten Wettkampfpause sein erstes Weltcuprennen. Der erste internationale Form-Check fiel beim Saisonauftakt im schwedischen Östersund allerdings ernüchternd aus: Platz 32 im Sprint mit zwei Fehlern und der 45. Laufzeit waren enttäuschend für den 31-Jährigen. Auch mit der Mixedstaffel verpasste er das Podium deutlich.

"Ich hoffe, dass das Training noch besser fruchtet und ich bald besser in Schuss komme." Der Weg zurück in die Weltspitze wird jedoch kein leichter sein. Das ist auch dem Olympiazweiten von Pyeongchang klar: "Es fehlt noch viel nach vorne." Bundestrainer Mark Kirchner steht jedenfalls hinter dem viermaligen Weltmeister. "Wir wissen, was er leisten kann". Und gibt Schempp Zeit.

"Es muss definitiv besser werden"

Allerdings sind die Plätze im Team heiß begehrt. Philipp Nawrath und Lucas Fratzscher bewarben sich mit Podestplätzen im zweitklassigen IBU-Cup am Sonntag für Einsätze. Viel Zeit für eine Leistungssteigerung bleibt dem Schwaben also nicht: "Akut beunruhigt bin ich nicht, aber es muss definitiv besser werden." Auch weil das nächste große Ziel, die WM-Teilnahme im Februar 2020 in Antholz, gesteckt ist. Fünf seiner zwölf Weltcupsiege feierte der DSV-Skijäger dort, er gilt als Spezialist für die Strecken in der Höhe von Südtirol. "Es gibt noch viel zu tun, es muss noch deutlich besser werden. Aber ich wäre da schon gerne dabei", so Schempp. Der am Mittwoch (16.15 Uhr) im Einzel seinen nächsten Härtetest absolvieren muss. In Östersund steht für die Biathleten der harte Klassiker über die 20 Kilometer an.

"Es ist super schwer, wieder ganz nach oben zu kommen, denn die Spitze bei den Männern ist super eng." Franziska Preuß, Biathletin und Lebensgefährtin von Schempp