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Veranstaltungstipp: Laufen für den guten Zweck | BR24

© picture-alliance/dpa

Läufer (Symbolbild)

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    Veranstaltungstipp: Laufen für den guten Zweck

    Beim Würzburger Gedächtnislauf werden jedes Jahr Spenden für Bedürftige in der Region gesammelt. Doch die Veranstaltung hat auch einen historischen Hintergrund.

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    Der Würzburger Gedächtnislauf ist kein klassischer Marathon. Im Vordergrund stehen keine Laufzeiten oder persönliche Bestleistungen, sondern das Erinnern. Am 16. März 1945 näherten sich Flugzeug der Stadt, die Würzburger flohen zu Fuß vor dem nahenden Bombenangriff. Die größte Strecke. die sie dabei zurücklegten, war die nach Gmünden. Dort endet der Gedächtnislauf, der auch in diesem Jahr am 16. März stattfindet.

    Marathondistanz ist möglich – wenn man Lust hat

    Der Gedächtnislauf soll eine Sportveranstaltung sein, die möglichst ohne Leistungsgedanken auskommt. "Deswegen gibt es auch keine Zeitnahme beziehungsweise keine offizielle Vermessung", erklärt Organisator Jürgen Herrmann. Auch die Distanz ist nicht offiziell vermessen, ungefähr 44 Kilometer seien es aber schon, sagt Herrmann. Wem das zu viel ist, der kann auch nur einen Teilabschnitt laufen, etwa bis Margetshöchheim oder Himmelstadt. Entlang der Strecke gibt es Verpflegungsstationen.

    Spenden gehen an Bedürftige

    Der Lauf ist auch eine Benefizveranstaltung. Statt ein Startgeld an den Veranstalter zu bezahlen, sollen die Teilnehmer einen von ihnen festgelegten Betrag spenden. "Das Geld soll zu 100 Prozent an Würzburger gehen, die finanzielle Nöte haben", sagt Jürgen Herrmann. Das Ziel der Organisatoren deshalb: Die Kosten so gering wie möglich zu halten. Einen Shuttleservice, nach dem oft gefragt wird, gibt es nicht. Die Einnahmen, die die Veranstalter beim Gedächtnislauf erzielen, gehen an benachteiligte Menschen in der Region und die Johanniter-Kindergärten in Würzburg.