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Vanessa Hinz auf Instagram: "Einfach froh, wenn ich laufen kann" | BR24

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Vanessa Hinz

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    Vanessa Hinz auf Instagram: "Einfach froh, wenn ich laufen kann"

    Die Biathletin Vanessa Hinz ist in Lappland bei der Vorbereitung auf die neue Weltcupsaison. Die 28-Jährige aus Schliersee erzählt im Instagram-Talk auf BR24 Sport über die Corona-Bedingungen, die Vorfreude auf die Saison - und viel persönliches.

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    "Kontakt ist zu keinem anderen hier in Finnland", sagt Hinz und ergänzt: "Wir sind in einer regelrechten 'Bubble' und damit wirklich abgeschirmt". Aber sie wohnen in einer anscheinend sehr gemütlichen Hütte.

    "Es ist so, dass als wir angekommen sind und kleine interne Bubbles gehabt haben. Wir haben hier Hütten zu zweit, zu Dritt zu viert. Und die Leute saßen dann auch immer zusammen am Tisch und haben zusammen trainiert." Vanessa Hinz

    In zehn Jahren: Kinderwagen statt Langlaufskier

    Noch steht Biathlon ganz oben auf der Prioritätenliste. In zehn Jahren soll das aber ganz anders ausschauen: Dann sieht sie sich schon jetzt mit dem Kinderwagen um den Schliersee laufen.

    Konstant durch die Saison

    Die Erwartungen für diese Saison lässt Hinz noch offen. "Vorhersehen kann man nichts, wir müssen einfach schauen, wie wir in die Saison rein kommen", sagt die 28-Jährige. Das Saisonziel sei "ein gutes Ergebnis bei der WM, möglichst mit Edelmetall". Sie wolle aber "nicht nur bei der WM Top-Ergebnisse erzielen, sondern über die Saison konstant bleiben".

    Bis zum Saisonauftakt am 28. November in Kontiolahti will sie auf jeden Fall in Form sein. Auch wenn die Wettbewerbe ohne Zuschauer stattfinden müssen, ist sie "einfach froh, wenn ich laufen kann". Man habe "dieses Jahr oft genug gesehen, wie viele sportliche Wettbewerbe abgesagt worden sind".

    "Klar, würde ich mir gerne Corona wegwünschen, aber das würden sich wahrscheinlich 100 Prozent der Leute." Vanessa Hinz

    Den Bänderriss aus der Vorbereitung auf die neue Saison spürt sie noch, der Aufbau danach hat aber gut geklappt: "Also ich spüre noch, dass der Fuß anders ist, aber ich merke ihn nicht mehr beim skaten und laufen. Ich bin in den Kurven noch vorsichtiger aber ansonsten passt's".

    Gute Erinnerungen an Kontiolahti, Arbeiten am Schießen

    An Kontiolahti hat sie immerhin gute Erinnerung: "Da konnte ich meinen ersten Weltcupsieg feiern, das lässt schon besonderen Gefühle hochkommen". Dann soll es auch mit dem Schießen noch besser klappen. "Also es geht immer noch drum, die schwarzen Ziele zu treffen, aber es sind einfach immer Feinheiten, die jeder verbessern kann". Dabei soll der neue Schießtrainer Engelbert Sklorz helfen: "Der 'Engerl' macht das echt ganz gut. Der sagt dir immer zuerst was Gutes und dann kommt ein kleiner Kritikpunkt, sodass du nicht denken musst: Oh Gott, ich kann ja gar nichts".