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"Unfall tut mir extrem weh" | BR24

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"Unfall tut mir extrem weh"

Die Querschnittslähmung des österreichischen Skispringers Lukas Müller sorgt für Entsetzen. Auch Bundestrainer Werner Schuster zeigte sich erschüttert. Er kennt den 23-Jährigen persönlich. Lukas Müller war vorgestern schwer gestürzt.

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Die Schock-Diagnose kam heute um 10.37 Uhr: "Wir haben bei Lukas Müller eine inkomplette Querschnittslähmung festgestellt. Derzeit kann er seine Beine nicht bewegen", teilte das Universitätsklinikum in Graz mit. Damit bestätigten sich die schlimmsten Befürchtungen: Nur ein Jahr nach dem Amerikaner Nick Fairall hat ein weiterer Skispringer schwere Verletzungen erlitten. "Ich bin schon lange im Skisprung, bin viel durch die Welt gekommen. Aber dass gleich zwei Leute mit Lähmungserscheinungen konfrontiert sind, habe ich noch nicht erlebt", sagte Bundestrainer Werner Schuster. 

Der Österreicher kennt Lukas Müller noch gut aus seiner Zeit als Trainer am Skigymnasium Stams. "Das ist höchst tragisch für ihn, mir tut es extrem weh", sagte Schuster. Nach ersten Erkenntnissen hatte sich Müller den Unterschuh nicht fest genug zugebunden. Kurz vor der Landung verlor der 23 Jahre alte Österreicher daher die Kontrolle über den linken Ski und knallte in den Schnee. Ähnlich war auch der Sturz von Fairall im Januar 2015 in Bischofshofen zustandegekommen. Der Amerikaner sitzt seither im Rollstuhl. Ein ähnliches Schicksal droht nun auch Müller. Ob der Informatik-Student je wieder gehen kann, sei eine Frage von Monaten, wahrscheinlich sogar einem Jahr, sagte Universitäts-Professor Dr. Gernot Brunner. 

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