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Umsatz geschrumpft: Zweitligist Greuther Fürth mit roten Zahlen | BR24

© picture alliance/dpa

Sportpark Ronhof in Fürth

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    Umsatz geschrumpft: Zweitligist Greuther Fürth mit roten Zahlen

    Zweitligist SpVgg Greuther Fürth hat in der vergangenen Fußball-Saison rote Zahlen geschrieben. Indessen setzt sich die Kontinuität an der Spitze fort. Die Franken können nur bedingt in die Mannschaft investieren.

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    Das Geschäftsjahr 2018/19 wurde mit einem Minus von 521.000 Euro vor Steuern abgeschlossen, wie der Zweitligist am Dienstag (26.11.2019) auf seiner Jahreshauptversammlung im Sportpark Ronhof bekanntgab. In der Saison zuvor hatten die aktuell auf einem guten siebten Tabellenplatz rangierende Franken noch einen kleinen Gewinn von 49.000 Euro vor Steuern ausgewiesen.

    Kontinuität im Verein

    An der Vereinsspitze herrscht mit Präsident Fred Höfler Kontinuität. Der 64-Jährige, der im Juli 2018 die Nachfolge von Helmut Hack angetreten hatte, wurde für eine dreijährige Wahlperiode bestellt. Der Konzernumsatz schrumpfte von 29,3 Millionen auf 26,9 Millionen Euro. Ausschlaggebend dafür seien die "geringeren Transfer- und Fernsehgeld-Einnahmen", teilte der Verein mit. Leichte Zugewinne habe es dagegen bei den Spielerträgen und im Merchandising gegeben.

    Weniger TV-Gelder

    "Wir hatten in den letzten fünf Jahren durchschnittlich 4,2 Millionen Euro Transfereinnahmen. In der abgelaufenen Spielzeit waren es über eine Millionen Euro weniger", erläuterte Geschäftsführer Holger Schwiewagner in einer Pressemitteilung. Darüber hinaus macht sich auch das sportliche Abschneiden der vergangenen Jahre im TV-Ranking negativ bemerkbar. Die Fürther kämpften zuletzt gegen den Abstieg.

    Balance zwischen Investitionen und Entwicklung

    Der Fokus des ehemaligen Bundesligisten müsse weiterhin auf einer gesunden Balance zwischen Investitionen in die Mannschaft und der Entwicklung neuer Einnahmequellen liegen. Das sei jedoch "ein Prozess, der Geduld erfordert", sagte Schwiewagner. Ziel sei es, die Abhängigkeit von den Transfer- und TV-Einnahmen perspektivisch zu reduzieren. Trotzdem sieht man sich mit einer Eigenkapitalquote von 65 Prozent "nach wie vor auf ganz gesunden Beinen". Der Verein rechnet auch in der laufenden Spielzeit erneut mit einem Minus.