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Deutsche Spieler nach der Entscheidung im Elfmeterschießen

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U21-EM: Fürther trifft - Deutschland siegt im Elfer-Krimi

Die deutsche U21-Nationalmannschaft setzt sich in einem echten Krimi nach spätem Tor und Elfmeterschießen mit 6:5 gegen Dänemark durch. Ein Fürther trifft zum Sieg. Die Deutschen stehen damit im Halbfinale der Europameisterschaft.

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Nach der Verlängerung hatte es 2:2 (1:1, 0:0) gestanden. Der Fürther Paul Jaekel verwandelte den entscheidenden Elfmeter, nachdem Torwart Finn Dahmen vom FSV Mainz 05 zweimal pariert hatte. Lukas Nmecha vom RSC Anderlecht (88.) hatte Deutschland zuvor nach dem Rückstand durch den erst 17 Jahre alte Wahid Faghir (69.) in die Verlängerung gerettet. Dort traf der eingewechselte Mainzer Jonathan Burkhardt in der 100. Minute nach Vorarbeit des Fürthers David Raum zur Führung, Victor Nelsson (108., Foulelfmeter) glich aus.

Halbfinalgegner Niederlande

Gegen die zuvor zwei Jahre ungeschlagenen Dänen erlebte das DFB-Team ein Wechselbad der Gefühle: Zunächst vergab die Mannschaft beste Chancen, dann lief sie einem Rückstand hinterher und hatte Glück, dass sie doch noch den späten Ausgleich schafften. Nach dem Verlängerungs-Tor standen die Zeichen auf Weiterkommen, ehe doch das Elfmeterschießen entscheiden musste - und auch hier lagen die Deutschen zunächst hinten und drehten am Ende die Partie. Im Halbfinale geht es jetzt gegen die Niederlande, die Top-Favorit Frankreich mit 2:1 besiegten. In der Gruppenphase hatten sich beide Teams 1:1 getrennt.

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Paul Jaeckel von der SpVgg Greuther Fürth spricht nach seinem entscheidenden Elfmeter-Tor im Viertelfinale der U21-Europameisterschaft gegen Dänemark über seine Glücksgefühle und den nächsten Gegner Niederlande.

Kuntz kann Historisches schaffen

Kuntz kann nun das Kunststück schaffen, als erster DFB-Trainer zum dritten Mal in Folge das Endspiel einer U21-EM zu erreichen. 2017 hatte Deutschland den Titel geholt, 2019 erst im Finale gegen Spanien verloren.

Dänemark - Deutschland 2:2 (1:1, 0:0) n.V., 5:6 i.E.

Dänemark: Christensen - Carstensen, Nelsson, Ibsen, Poulsen (44. Kristiansen) - Andersen (90. Hjulmand), Nartey, Lindström (46. Holse) - Dreyer (91. Isaksen), Bruun Larsen (66. Faghir), Daramy. - Trainer: Capellas

Deutschland: Dahmen/FSV Mainz 05 - Vagnoman/Hamburger SV (91. Jaeckel/SpVgg Greuther Fürth, Pieper/Arminia Bielefeld, Schlotterbeck/Union Berlin, Raum/SpVgg Greuther Fürth - Maier/Arminia Bielefeld, Stach/SpVgg Greuther Fürth (75. Klimowicz/VfB Stuttgart - Baku/VfL Wolfsburg (75. Adeyemi/RB Salzburg), Wirtz/Bayer Leverkusen (87. Mai/ Darmstadt 98), Berisha/Red Bull Salzburg (64. Burkardt/FSV Mainz 05 - Nmecha/RSC Anderlecht. - Trainer: Kuntz

Tore: 1:0 Faghir (69.), 1:1 Nmecha (88.), 1:2 Burkardt (100.), 2:2 Nelsson (108., Foulelfmeter)

Elfmeterschießen: 1:0 Isaksen, Christensen hält gegen Burkardt, 2:0 Holse, 2:1 Maier, Dahmen hält gegen Faghir, 2:2 Mai, 3:2 Hjulman, 3:3 Schlotterbeck, 4:3 Nelsson, 4:4 Nmecha, 5:4 Nartey, 5:5 Pieper, Dahmen hält gegen Kristiansen, 5:6 Jaeckel

Schiedsrichter: Guillermo Cuadra Fernandez (Spanien)

Zuschauer: 500