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Eine Halbzeit lang spielte Drittligist Türkgücü München beim Halleschen FC gut mit und hielt ein Unentschieden. Doch in der zweiten Halbzeit drehten die Hausherren auf und zwangen die Münchner deutlich 4:1 in die Knie.

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Türkgücü ist beim Halleschen FC fast chancenlos

Eine Halbzeit lang spielte Drittligist Türkgücü München beim Halleschen FC gut mit und hielt ein Unentschieden. Doch in der zweiten Halbzeit drehten die Hausherren auf und zwangen die Münchner deutlich 4:1 in die Knie.

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Der Hallesche FC und Türkgücü München lieferten sich am 35. Spieltag der 3. Liga ein umkämpftes Duell. Zunächst waren die Hausherren klar spielbestimmend und gingen schon in der Anfangsphase durch Antonios Papadopoulos (8.) in Führung.

Türkgücü benötigte rund eine halbe Stunde, um einigermaßen ins Spiel zu kommen. Doch dann sorgte Petar Sliskovicć gleich mit der ersten Chance für den Ausgleich (31.).

Im Anschluss waren die Münchner spielbestimmend, hatten aber kurz vor der Pause auch Glück, dass Halles Terrence Boyd die große Chance auf die erneute Hausherrenführung vergab (38.).

Doppelschlag beendet Türkgücüs Punkthoffnungen

Doch nach dem Seitenwechsel waren es erneut die Hausherren, die sich kaltschnäuziger und effizienter in der Anfangsphase präsentierten.

Ein Kopfball von Stipe Vucur nach einer Ecke (60.) und ein Zwölf-Meter-Schuss von Michael Eberwein (65.) sorgten in nur fünf Minuten für den K.o. der Münchner. In der Schlussphase sorgte der agile Boyd für den 4:1-Endstand (82.).

Halle jetzt punktgleich mit Türkgücu

Trotz der Niederlage bleibt Türkgücü München Tabellenneunter. Halle zog durch den Sieg nach Punkten gleich und ist jetzt Zehnter. Rechnerisch ist der Klassenerhalt bei beiden Teams noch nicht fix. Patzen allerdings am Mittwochabend Uerdingen (gegen Viktoria Köln) und der FC Bayern II (in Duisburg), können Halle und Türkgücü auf dem Sofa ein weiteres Jahr in der 3. Liga feiern.

Hallescher FC - Türkgücü München

Hallescher FC: Sven Müller - Boeder (88. Kastenhofer), Vucur, Vollert, Landgraf (84. Sternberg) - Papadopoulos, Nietfeld (74. Titsch-Rivero) - Manu, Eberwein (84. Reddemann), Derstroff (74. Dehl) - Boyd. Trainer: Schnorrenberg

Türkgücü München: Vollath - Sorge, Kusic (46. Erhardt), Awoudja - Tosun (74. Lucas Röser), Berzel - Barry (58. Niemann), Sijaric, Sebastian Maier, Jakob (30. Kilian Fischer) - Petar Sliskovic. Trainer: Pummer

Schiedsrichter: Lasse Koslowski (Berlin)

Tore: 1:0 Papadopoulos (8.), 1:1 Petar Sliskovic (31.), 2:1 Vucur (60.), 3:1 Eberwein (65.), 4:1 Boyd (82.)

Zuschauer: keine

Gelbe Karten: Nietfeld - Sorge, Kilian Fischer