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Triathlon Roth mit sechs Hawaii-Startern | BR24

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Der Triathlon-Klassiker im mittelfränkischen Roth kann auch in diesem Jahr mit einem hochklassigen Starterfeld punkten. Bei den Herren sind sechs Triathleten aus den Top Ten des vergangenen Ironman auf Hawaii dabei.

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Triathlon Roth mit sechs Hawaii-Startern

Der Triathlon-Klassiker im mittelfränkischen Roth kann auch in diesem Jahr mit einem hochklassigen Starterfeld punkten. Bei den Herren sind sechs Triathleten aus den Top Ten des vergangenen Ironman auf Hawaii dabei.

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Die deutschen Topstars Jan Frodeno, Patrick Lange und Sebastian Kienle fehlen 2019 in Roth. Alle drei waren erst in der vergangenen Woche bei den Triathlon-Europameisterschaften in Frankfurt am Start. Hochklassig ist das Starterfeld 2019 aber auch ohne die Stars aus Germany.

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Am Vorabend der Challenge Roth haben sich die Teilnehmer bei der "Nudelparty" für das Rennen gestärkt. Profis und Hobbysportler haben sich dabei auch über den Triathlonsport ausgetauscht.

Topfavorit ist der Belgier Bart Aernouts, 2017 Sieger in Roth und im vergangenen Jahr Hawaii-Zweiter hinter Lange. "Ich bin mit einem Jahr Pause zurückgekommen, um meinen Titel zu verteidigen", sagte Aernouts in einer Presserunde in Roth am Donnerstag (04.07.19). "Meine erste Erfahrung in Roth war großartig. Für mich ist Roth neben Hawaii das wichtigste Rennen in diesem Jahr. Es wird ein harter Tag, ein harter Wettkampf, weil es so ein starkes Starterfeld ist", erklärte der Belgier.

Rund 3.400 Einzelstarter und 650 Staffeln aus 84 Nationen starten bei der 2019er-Auflage des Triathlon-Klassikers (Sonntag, ab 6.15 Uhr live im BR Fernsehen und bei BRsport.de), der seit 1984 ausgetragen wird. Bei den Herren zählen neben Aernouts die übrigen Hawaii-Starter David McNamee (3. des Ironman Hawaii), Braden Currie (5.), Matthew Russell (6.), Andy Potts (8.) und Cameron Wurf (9.) zu den Siegkandidaten.

Deutsche Kandidaten für Topplätze: Dreitz und Ippach

Aus deutscher Sicht im Fokus: Andreas Dreitz aus Lichtenfels. Der Oberfranke war im Vorjahr Zweiter und in Hawaii 13. "Meine Vorbereitung ist gut gelaufen. Die anderen müssen sich warm anziehen", sagte Dreitz: "Aber natürlich ist diesmal ein Top-Feld am Start."

Bei den Damen hat sich kurzfristig noch die Fürtherin Anja Ippach nachgemeldet, die sich fit fühlt für ein Top-Ergebnis, aber entspannt ins Rennen geht. "Durch meine kurzfristige Zusage habe ich keinen Druck und kann das Rennen am Sonntag einfach genießen", sagte Ippach, die unter ihrem Mädchennamen Beranek 2015 Dritte in Roth und damit deutsche Meisterin war. Topfavoritin bei den Damen ist allerdings die Britin Lucy Charles. Die Vorjahreszweite, die auch in Hawaii auf Rang zwei gelandet war, hat beim Ironman in 8:36:34 Stunden eine neue persönliche Bestzeit aufgestellt und ist in Topform.

Triathlon-Rückblick: Die Geschichte des Klassikers in Roth

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