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Portraits von Andreas Dreitz und Anne Haug beim Zieleinlauf in Roth.

Bildrechte: BR/Henry Lai und picture-alliance/dpa; Montage: BR
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Triathlon: Haug bei WM Dritte, Dreitz bei Radsturz verletzt

Die Ironman-WM, die normalerweise auf Hawaii stattfindet, wurde nun im US-Bundesstaat Utah nachgeholt. Mit dabei die beiden Triathlon-Top-Athleten Anne Haug und Andreas Dreitz aus Oberfranken. Das Rennen endete für beide sehr unterschiedlich.

Von
Ulla KüffnerUlla Küffner
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2020 war die Ironman-WM, die normalerweise auf Hawaii ausgetragen wird, wegen der Corona-Pandemie ausgefallen. In Utah wurde nun die Ausgabe von 2021 nachgeholt. Die beiden oberfränkischen Profitriathleten Anne Haug aus Bayreuth und Andreas Dreitz aus Michelau waren am Start – mit sehr unterschiedlichem Ausgang für die Franken.

Anne Haug wird bei Ironman-WM Dritte

Anne Haug konnte ihren Weltmeistertitel, den sie 2019 auf Hawaii gewinnen konnte nicht verteidigen, die 39-Jährige wurde Dritte. Nach einer tollen Laufleistung lag die Bayreutherin am Samstag (07.05.2022) bei der Nachhol-Weltmeisterschaft über 3,8 Kilometer Schwimmen, 180 Kilometer Radfahren und 42 Kilometer Laufen in St. George (Utah) nach dem Rennen völlig erschöpft im Ziel: "Es war unglaublich hart", sagte Haug nach dem Rennen: "Im Marathon war es ein Sterben auf Raten. Ich bin super happy, dass ich meinen dritten Platz verteidigen konnte." Siegerin bei den Frauen und neue Weltmeisterin ist die Schweizerin Daniela Ryf, auf dem zweiten Platz landete Kat Matthews aus Großbritannien.

Auf auf der Radstrecke: Motorrad bringt Andreas Dreitz zu Fall

Ein völlig anderes Rennen erlebte Andreas Dreitz, er teilte über Social Media mit, dass er auf der Radstrecke gestürzt sei. Vor ihm habe völlig unvermittelt ein Motorrad angehalten. Er habe versucht zu bremsen, erfolglos. Auch habe es keinen Platz gegeben, um das Hindernis zu umfahren, schreibt der 33-Jährige. Ein erster Check habe eine Fraktur des Dornfortsatz eines Lendenwirbels ergeben.

Erstmals seit 2013 kommt der Ironman-Weltmeister bei den Männern nicht aus Deutschland. Sieger wurde der 28-jährige Norweger Kristian Blummenfelt. Den zweiten Platz sicherte sich der Kanadier Lionel Sanders vor dem Neuseeländer Braden Currie. Bester Deutscher wurde WM-Debütant Florian Angert als Fünfter. Er hielt überraschend lange in der Spitzengruppe mit, ging als Zweiter in den Marathon. Dort warfen ihn erst Probleme bei einer Verpflegungsstation zurück, ehe er sich trotz Krämpfen auf Rang fünf ins Ziel kämpfte.

Das Ziel der Bayreutherin vor der WM: ein Platz auf dem Podium.

Bildrechte: picture-alliance/dpa

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