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Trainer Tomas Oral verlässt den FC Ingolstadt | BR24

© picture-alliance/dpa

Tomas Oral

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    Trainer Tomas Oral verlässt den FC Ingolstadt

    Zweitligabsteiger FC Ingolstadt steht vor dem kompletten Neuaufbau: Trainer Tomas Oral verlässt die "Schanzer", Vorstandschef Peter Jackwerth hatte gehofft, den Coach halten zu können. Auch Sportdirektor Thomas Linke hört auf.

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    "Ich war überzeugt, dass wir es schaffen, und ich bin trotzdem stolz auf die Mannschaft, weil wir letztlich nur wegen eines einzigen Tores abgestiegen sind", wird Tomas Oral im Donaukurier zitiert: "Aber ich habe nach den acht Wochen gespürt, dass die Spieler mental am Anschlag waren. Für sie war jedes Spiel ein Endspiel."

    Oral weg, Linke nicht mehr Sportdirektor - Vorstandsvorsitzender Jackwerth hofft zumindest, dass Linke dem Verein in einer anderen Position erhalten bleibt. "Er wird uns weiter beraten. Wir haben auch offen darüber gesprochen, dass Thomas gut in den Aufsichtsrat passen würde. Dazu müssen wir uns aber erst neu organisieren", so Jackwert über den 49-jährigen, der in der vergangenen Saison kurzfristig eingesprungen war.

    Kein Sportdirektor, kein Trainer, keine Spieler?

    Vieles deutet dennoch darauf hin, dass der direkte Wiederaufstieg in den Plänen des FC Ingolstadt erst einmal keine Rolle spielt. Denn neben der Suche nach einem Sportdirektor und Trainer müssen die Verantwortlichen auch die Mannschaft erst einmal erneuern. Zahlreiche Spieler besitzen Ausstiegsklauseln oder keine Vertäge für die 3. Liga - und die neue Saison beginnt schon am 19. Juli.

    "Wir müssen einem den Hut aufsetzen, der die Entscheidungen fällt. Es ist wichtig, dass wir einen Sportlichen Leiter, Technischen Direktor oder Sportdirektor - nennen Sie das, wie Sie wollen - holen und dem sagen: 'Du gestaltest den Kader und das Trainerteam für die Zukunft'" FCI-Vorstandschef Peter Jackwerth

    Keine Saisonprognose von Jackwerth

    Deshalb gibt sich auch Jackwerth vorsichtig: "Ein Ziel zum jetzigen Zeitpunkt festzulegen, wäre unsinnig. Wir haben noch keine Mannschaft, kein Trainerteam und keine sportliche Leitung. Es ist utopisch zu denken, dass wir da gleich wieder aufsteigen und das nur ein Betriebsunfall war. Diese Zeiten sind vorbei."