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Tour de France: Zweiter Etappensieg für Kragh Andersen | BR24

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Sören Kragh Andersen hat wieder zugeschlagen und das deutsche Sunweb-Team erneut jubeln lassen. Der Däne holt seinen zweiten Etappensieg. Das Gelbe Trikot trägt vor dem entscheidenden Bergzeitfahren weiter Primoz Roglic.

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Tour de France: Zweiter Etappensieg für Kragh Andersen

Sören Kragh Andersen hat wieder zugeschlagen und das deutsche Sunweb-Team erneut jubeln lassen. Der Däne holt seinen zweiten Etappensieg. Das Gelbe Trikot trägt vor dem entscheidenden Bergzeitfahren weiter der Slowene Primoz Roglic.

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Die Sprintstars Peter Sagan und Sam Bennett belauerten sich, stattdessen hat Ausreißerkönig Sören Kragh Andersen wieder die Gunst der Stunde genutzt. Der Däne holte sich nach einer cleveren Attacke bereits seinen zweiten Etappensieg und ließ das deutsche Sunweb-Team ein drittes Mal bei der 107. Tour de France jubeln.

Andersen holte sich wie schon in Lyon nach 166,5 Kilometern von Bourg-en-Bresse nach Champagnole im Alleingang den Sieg, die Plätze zwei und drei belegten der Slowene Luka Mezgec und der Belgier Jasper Stuyven. Nikias Arndt komplettierte als Sechster den Erfolg von Sunweb.

Roglic weiter in Gelb

Damit gehört die junge deutsche Mannschaft zu den großen Überraschungen bei der Tour. Erfrischend angriffslustig wirbelte das Team immer wieder das Feld durcheinander. So auch am Freitag. Gut 13 Kilometer vor dem Ziel riss der 26-Jährige aus. Ehe die Rivalen in der Ausreißergruppe die Gefahr erkannt hatten, war Andersen schon außer Sichtweite. Neben Zweifach-Sieger Andersen hatte Jungstar Marc Hirschi (Schweiz) noch die Etappe nach Sarran für Sunweb gewonnen und dazu je einmal Platz zwei und drei belegt.

Primoz Roglic gönnte sich im Gelben Trikot eine Verschnaufpause, bevor an diesem Samstag (19.09.2020) mit dem Bergzeitfahren der Showdown in den Vogesen ansteht. Mit 57 Sekunden Vorsprung auf seinen slowenischen Landsmann Tadej Pogacar geht der Vuelta-Champion in die letzte Kletterpartie der Tour nach La Planche des Belles Filles. "Ich denke seit Mittwoch bereits an das Zeitfahren. Ich muss konzentriert bleiben und die Arbeit zu Ende bringen", sagt der Slowene.

So wird der junge Kletterer auch ganz auf die letzten sechs Kilometer setzen, wenn es zum Finale furioso bei der Kletterpartie mit einer durchschnittlichen Steigung von 8,5 Prozent kommt. Der drittplatzierte Kolumbianer Miguel Angel Lopez, der weitere 30 Sekunden zurückliegt, dürfte im Zeitfahren im Bereich von Pogacar liegen und keine große Gefahr darstellen.