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Tour de France: Schweizer Hirschi gewinnt längste Etappe | BR24

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Marc Hirschi hat die längste Etappe der 107. Tour de France gewonnen. Der Schweizer vom deutschen Team Sunweb holte sich nach 218 Kilometern von Chauvigny nach Sarran Corrèze den Sieg vor Pierre Rolland und seinem Teamkollegen Sören Kragh Andersen.

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Tour de France: Schweizer Hirschi gewinnt längste Etappe

Marc Hirschi hat die längste Etappe der 107. Tour de France gewonnen. Der Schweizer vom deutschen Team Sunweb holte sich nach 218 Kilometern von Chauvigny nach Sarran Corrèze den Sieg vor Pierre Rolland und seinem Teamkollegen Sören Kragh Andersen.

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Vuelta-Champion Primoz Roglic trägt auch nach der zwölften Etappe weiter das Gelbe Trikot und liegt 21 Sekunden vor Titelverteidiger Egan Bernal. Dritter ist 28 Sekunden zurück der Franzose Guillaume Martin.

Kein Happy End für Schachmann

Trotz eines Schlüsselbeinbruchs kämpfte Maximilian Schachmann vom bayerischen Team Bora-hansgrohe um seinen ersten Etappensieg bei der Tour de France, doch es reicht nicht ganz. Der Berliner wurde Sechster in Sarran.

Doch der Auftritt von Schachmann war famos, zumal sein Schlüsselbeinbruch von der Lombardei-Rundfahrt noch gar nicht ausgeheilt ist. Allein der große Kampf wurde nicht belohnt, knapp 50 Sekunden hinter Hirschi erreichte Schachmann das Ziel. Damit wartet der deutsche Radsport weiterhin auf den ersten Tour-Etappensieg seit John Degenkolb vor zwei Jahren in Roubaix.

Bislang enttäuschende Tour aus deutscher Sicht

Für das Raublinger Team war es bislang eine enttäuschende Tour. Die Podiumsträume von Emanuel Buchmann sind bereits geplatzt und für Peter Sagan rückt das Grüne Trikot in immer weitere Ferne, nachdem er am Vortag wegen seines Remplers gegen Wout van Aert auf Platz 85 strafversetzt worden war. "Ich sehe nicht, dass meine Bewegung sehr gefährlich war", sagte Sagan und wollte das Grüne Trikot noch nicht abschreiben.

Am Freitag sind die Top-Favoriten wieder gefordert, wenn auf der 13. Etappe über 191,5 Kilometer von Châtel-Guyon nach Puy Mary Cantal insgesamt sieben Bergwertungen im Zentralmassiv mit 4400 Höhenmetern warten. Das Ziel liegt außerdem in 1589 Metern Höhe.