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Tour de France: Buchmann vergibt Podest-Chancen | BR24

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Aus der Traum: Emanuel Buchmann fällt in den Pyrenäen weit zurück

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    Tour de France: Buchmann vergibt Podest-Chancen

    In den Pyrenäen bekam Emanuel Buchmann die Grenzen aufgezeigt. Die deutsche Rad-Hoffnung verlor auf den beiden Bergetappen viel Zeit, womit der Traum vom Podium geplatzt sein dürfte. Das Gelbe Trikot übernimmt Primoz Roglic.

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    Der Slowene Tadej Pogacar gewann die zweite Pyrenäen-Etappe knapp vor dem Favoriten Primoz Roglic, der mit dem zweiten Platz bei der 107. Tour de France die Gesamtführung vor Adam Yates übernommen hat. Dritter wurde Marc Hirschi aus der Schweiz. Der Vorjahresvierte Emanuel Buchmann hielt beim Kletter-Spektakel in Südfrankreich nicht wie erhofft mit den Besten mit und rutschte auf Platz 18 in der Gesamtwertung ab.

    Buchmann verliert Anschluss an die Spitze

    Beim Schlagabtausch der Favoriten stand Buchmann auf verlorenem Posten. Schon früh musste der deutsche Hoffnungsträger am Schlussanstieg zum Col de Marie Blanque abreißen lassen. Eskortiert vom österreichischen Teamkollegen Gregor Mühlberger ging es nur noch um Schadensbegrenzung. Den Rückstand konnte er auch auf der rasenden Abfahrt nicht mehr aufholen. 4:12 Minuten nach Pogacar erreichte der Kletterspezialist am Sonntag auf der neunten Etappe das Ziel, nachdem ihm am Vortag schon die Grenzen im Hochgebirge aufgezeigt worden waren. Damit dürfte sich der Traum vom Podium in Paris erledigt haben. "Den ganzen Tag habe ich mich schlecht gefühlt. Ich war schon am ersten Berg am Limit. Ich habe mein Bestes gegeben, aber das hat nicht gereicht", sagte Buchmann. In der Gesamtwertung hat er nun insgesamt 5:45 Minuten Rückstand.

    Corona-Tests am Ruhetag

    Am Dienstag wird die Tour mit der zehnten Etappe an der Atlantikküste von der Île d'Oléron Le Château-d'Oléron zur Île de Ré Saint-Martin-de-Ré über 168,5 Kilometer fortgesetzt. Die Strecke ist komplett flach, der Wind könnte eine große Rolle spielen. Davor stehen am Ruhetag allerdings erst einmal die Corona-Tests bei allen Fahrern samt der Entourage an. Dann wird sich zeigen, ob die Tour-Blase auf dem Weg durch Südfrankreich gehalten hat. Wenn nicht, droht ein Chaos. Schon zwei Positivfälle in einem Team führen zum Ausschluss des ganzen Rennstalls. So könnten kerngesunde Fahrer nach Hause fahren, wenn der Busfahrer und der Physiotherapeut infiziert sind.