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Torschütze Sané schweigt - Mitspieler werben um den Jungstar | BR24

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Schon nach dem Spiel in Weißrussland hatte Joshua Kimmich vom FC Bayern München Werbung für Leroy Sané betrieben. Vor der Partie gegen Estland hat auch Serge Gnabry erklärt: "Ich hätte ihn liebend gerne in meiner Mannschaft.

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Torschütze Sané schweigt - Mitspieler werben um den Jungstar

Reden wollte Leroy Sané trotz seines Tores beim Sieg in Weißrussland nicht. Noch ist die Zukunft des vom deutschen Fußball-Rekordmeister FC Bayern München heiß umworbenen Offensivcracks ungewiss. Die Mitspieler betreiben aber Werbung für ihn.

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Trotz seines Führungstreffers beim 2:0 (1:0)-Erfolg der DFB-Auswahl in der EM-Qualifikation in Weißrussland wollte der 23-Jährige nicht reden. Denn Sané wusste genau: Die Fragen hätten sich weniger um sein viertes Tor im 20. Länderspiel gedreht, sondern um seine Zukunft. "Es wird manchmal schwer und nervig, wenn man die 50. Frage gestellt bekommt und immer wieder sagen muss: dazu sage ich nichts", sagte Nationalmannschafts-Direktor Oliver Bierhoff. Daher twitterte Sané nur und schrieb zu einem Foto, das ihn beim Torjubel mit Vorlagengeber Joshua Kimmich zeigt: "Weiterer Schritt in die richtige Richtung".

Kimmich wirbt für Sané

Aber was ist die richtige Richtung für den Offensivspieler? Erfüllt er seinen bis Juni 2021 laufenden Vertrag beim englischen Meister Manchester City trotz zuletzt wenig Einsatzzeit unter Teammanager Pep Guardiola? Oder kehrt er in die Bundesliga zurück? Für Kimmich ist die Antwort klar. Sané sei ein junger, deutscher Spieler mit einem super Potenzial, stellte der Münchner Spieler fest. Seine Schlussfolgerung: "Ich an Bayerns Stelle würde den kaufen". Sanés Zukunft bleibt vor dem nächsten EM-Qualifikationsspiel am Dienstag (20.45 Uhr) in Mainz gegen Estland innerhalb des Teams ein großes Thema. Die sechs Münchner im Kader wollen Sané von einem Wechsel an die Isar überzeugen, Ilkay Gündogan hält dagegen. "Ich weiß nicht viel, aber ich weiß ein bisschen. Ich gehe momentan davon aus, dass Leroy bleibt", sagte sein Klubkollege.

Nationalspieler laut Sorg "in keiner Weise belastet"

Ersatz-Bundestrainer Marcus Sorg bleibt gelassen. Für ihn zählt nur Sanés Leistung. Diese stimmte in Weißrussland, auch wenn dem Offensivakteur etwas die Räume fehlten, um zu glänzen und er Pech mit einem Kopfball an den Pfosten hatte. "Er hat im Spiel immer wieder aufblitzen lassen, was in ihm steckt", sagte Sorg. Dass Sané durch die Diskussionen um ihn herum abgelenkt sein könnte, glaubt der 53-Jährige nicht. "Er hat sich ganz normal verhalten mit den Jungs. Er war auch im Training in keiner Weise belastet", sagte Sorg.