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Kanu: Olympia, Canadier-Zweier, 1000 m, Herren, Vorläufe am Sea Forest Waterway. Sebastian Brendel und Tim Hecker (r) von Deutschland in Aktion.

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    Tokio: Kanuten überzeugen in der zehnten Olympianacht

    Gleich vier deutsche Kanuboote sprinteten in Tokio ins Halbfinale. Die deutschen Hockeyfrauen müssen dagegen die Koffer packen, ebenso wie Hammerwerfer Tristan Schwandke. Für eine Überraschung sorgte Caterina Granz im 1.500 m-Lauf.

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    • BR24 Sport

    Die deutschen Canadier- und Kajak-Boote mit Sebastian Brendel und Tim Hecker sowie Jacob Schopf sind in Tokio auf Medaillenkurs. Zum Auftakt des zehnten Wettkampftages am Montag (02.08.2021) gewannen beide Kanus ihre Vorläufe. Im Kajak-Zweier der Frauen schafften es Sabrina Hering-Pradler und Tina Dietze direkt ins Halbfinale, Caroline Arft und Sarah Brüßler waren im Umweg über das Viertelfinale erfolgreich.

    Hockey: Deutsche Frauen gegen Argentinien ausgeschieden

    Deutschlands Hockeyfrauen haben den Einzug ins Halbfinale verpasst. Gegen Argentinien kassierte das Team am Montag eine 0:3 (0:2)-Niederlage.

    Ringerin Anna Schell verliert Viertelfinalkampf

    Anna Schell, WM-Dritte von 2019, hat bei den olympischen Ringerwettbewerben eine Viertelfinalniederlage kassiert. Die Aschaffenburgerin, die für den SC Isaria Unterföhring kämpft, verlor gegen Ex-Weltmeisterin Alla Tscherkassowa aus der Ukraine in der Gewichtsklasse bis 68 Kilogramm durch eine Schulterniederlage. Nur wenn Tscherkassowa das Finale erreicht, darf Schell noch einmal in der Hoffnungsrunde antreten und hätte noch eine Bronzechance.

    1.500 m: Caterina Granz ruft Bestleistung ab

    Aus deutscher Sicht sorgte Caterina Granz für das Highlight. In Saisonbestleistung von 4:06,22 Minuten kam die 27-Jährige als Neunte ihres Laufs ins Ziel und qualifizierte sich über die Zeit fürs Halbfinale. Rio-Olympiasiegerin Faith Kipyegon gewann Granz' Lauf souverän in 4:01,40 Minuten und dürfte Sifan Hassans große Gegenspielerin im Kampf um Gold sein.

    Bereits zu Beginn des vierten Wettkampftages hatte Favoritin Hassan unfreiwillig für einen Aufreger gesorgt: Die Mitfavoritin auf Gold stürzte in ihrem Vorlauf über 1.500 m, rappelte sich aber schnell wieder auf und gewann ihren Vorlauf in 4:05,17 Minuten. Vom Halbfinaleinzug war Hanna Klein weit entfernt. Die deutsche Meisterin wurde Letzte ihres Vorlaufs und blieb mit 4:14,83 Minuten zwölf Sekunden über ihrer persönlichen Bestzeit.

    200 m: Kwayie über die Zeit im Halbfinale

    Über die 200 m sprintete Lisa-Marie Kwayie ins Halbfinale (ab 12.25 Uhr). Die 24-Jährige wurde im zweiten Vorlauf Vierte in 23,14 Sekunden und musste dann bis zum letzten Durchgang zittern. Letztlich reichte es aber über die Zeit. Die zweite deutsche Starterin, Jessica-Bianca Wessolly, schaffte hingegen nicht den Sprung in die nächste Runde. In 23,41 Sekunden wurde sie in ihrem Vorlauf Fünfte.

    Weitsprung: Verletzter Heinle wird Letzter

    Vize-Europameister Fabian Heinle ist gehandicapt durch eine aufgetretene Muskelverletzung im olympischen Weitsprung-Finale in Tokio auf dem zwölften und letzten Platz gelandet. Der 27-jährige Stuttgarter kam am Montag nicht über die Weite von 7,62 Metern hinaus und erreichte damit nicht den Endkampf der besten Acht.

    Olympia-Gold holte sich Europameister Miltiadis Tentoglou aus Griechenland mit 8,41 Metern vor dem Kubaner Juan Miguel Echevarria, der ebenfalls 8,41 Meter weit sprang. Den Ausschlag für den Sieg gab die zweitbeste Weite, bei der Tentoglou vorne lag. Bronze ging ebenfalls nach Kuba: Maykel Masso sicherte sich mit 8,21 Metern Platz drei.

    Hammerwurf: Schwandke scheitert in der Qualifikation

    Für Hammerwerfer Tristan Schwandke bereits in der Qualifkation Endstation. Der beste Versuch des Deutschen landete bei 73,77 m, was nicht zum Weiterkommen reichte. "Ich bin froh, dass ich überhaupt dabei sein durfte. Es fehlten leider die letzten Körner", sagte Schwandke.