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Timo Werner will gegen Bayern sein anderes Gesicht zeigen | BR24

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Timo Werner

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    Timo Werner will gegen Bayern sein anderes Gesicht zeigen

    In der Bundesliga läuft es für Timo Werner derzeit deutlich besser als in der Nationalmannschaft. Nach zwei torlosen Partien im DFB-Dress will der Leipziger im Topspiel gegen den FC Bayern München wieder sein anderes Gesicht zeigen.

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    Tobias Werner und die Nationalmannschaft - das passt momentan nicht so richtig. Erst hatte der 23-Jährige bei Bundestrainer Joachim Löw seinen Startelfplatz verloren. Dank starker Auftritte in der Liga eroberte er diesen wieder zurück, blieb in den beiden EM-Qualifikationsspielen gegen die Niederlande (2:4) und in Nordirland (2:0) aber glück- und torlos.

    Werner seit Vertragsverlängerung wie befreit

    Am Wochenende ist endlich wieder Bundesliga, wird Werner denken. Und auch nicht irgendein Spiel, sondern das Duell des Tabellenführers gegen den Tabellenzweiten, RB Leipzig gegen den FC Bayern. Die Münchner, so wird kolportiert, hätten Werner gerne früher oder später an die Säbener Straße geholt. Nach langem Hin und Her hat Werner vor kurzem aber seinen Vertrag bei den Sachsen bis 2023 verlängert. Seitdem läuft es bei Werner - in den ersten vier Saisonspielen traf er fünfmal, zuletzt gelang ihm beim 3:1-Sieg in Mönchengladbach ein Dreierpack.

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    Frotzeleien im DFB-Quartier: Manuel Neuer (links) und Timo Werner

    Neuer und Gnabry kontra Werner: Frotzeleien im DFB-Quartier

    Daran will er anknüpfen, und gab dies - noch in Belfast - auch seinem Nationalmannschaftskollegen Manuel Neuer mit auf den Weg: "Ich habe meine Torpause in den zwei Länderspielen gemacht. Jetzt kann man gegen Bayern wieder treffen", sagte er.

    Frotzeleien zwischen den RB- und den Bayern-Profis hatten in der DFB-Trainingsgruppe Hochkonjunktur. Der Spielplan will es so, dass nach der EM-Qualifikation die vier vermeintlichen Top-Klubs in der Liga an einem Tag aufeinandertreffen, neben Leipzig und Bayern auch Dortmund und Leverkusen. Noch auf dem Rasen in Belfast hatte sich Bayern-Angreifer Serge Gnabry einen Spruch gegenüber dem Leipziger Torschützen Marcel Halstenberg nicht verkneifen können. "Der Serge kam dann nach seinem Tor zu mir und meinte, am Samstag haue ich euch auch einen rein", verriet der RB-Verteidiger.

    Nur Halstenberg hält sich zurück

    Halstenberg hätte nach seinem DFB-Premieren-Tor dasselbe erwidern können. Aber dafür ist er nicht der Typ. "Ich verhindere das auf jeden Fall", reichte ihm als verbaler Konter.

    Eröffnet hatte das Wortduell übrigens Manuel Neuer: "Für die Nationalmannschaft ist es super, dass Timo gut drauf ist", hatte der Kapitän schon vor den beiden Länderspielen gesagt, um dann mit Blick auf das Ligaspiel über den neben ihm sitzenden Werner zu ergänzen: "Da kann er sich ein bisschen rausnehmen."