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Mit dem neunten Meisterschaftstitel des FC Bayern in Folge ist Thorsten Fink der Überzeugung, dass Hansi Flick als Bundestrainer ein gutes Bild abgeben würde. In Blickpunkt Sport erklärte der ehemalige Bayern-Profi, was einen guten Trainer ausmacht.

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Thorsten Fink: "Man soll gehen, wenn es am schönsten ist"

Sieben Titel hat Hansi Flick mit dem FC Bayern geholt. Thorsten Fink ist der Überzeugung, dass Hansi Flick als Bundestrainer ein gutes Bild abgeben würde. In Blickpunkt Sport erklärte der ehemalige Bayern-Profi, was einen guten Trainer ausmacht.

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Von
  • Cristina Krüger

Letztes Wochenende ist der FC Bayern München offiziell zum 31. Mal Deutscher Fußball-Meister geworden. Das 6:0 gegen Borussia Mönchengladbach ist in Thorsten Finks Augen noch einmal die Bestätigung für eine herausragende Leistung. Für das Ausscheiden in der Champions League machte der ehemalige FC Bayern-Profi vor allem das Fehlen von Robert Lewandowski verantwortlich. "Wenn Lewandowski nicht spielt, macht es schon einen Unterschied. In der Championsleague liegt alles so eng beisammen", erklärte der 53-Jährige.

Was macht einen guten Trainer aus?

"Der FC Bayern ist ein Klub, mit dem man immer Titel gewinnen muss und wo es ständig Reibereien gibt", mutmaßte Fink über das überraschende Aus von Trainer Hansi Flick. "Man soll gehen, wenn es am schönsten ist", sagte er weiter. Der Champions-League Sieger von 2001 könnte sich Flick jedenfalls gut in der Rolle des Bundestrainers vorstellen.

Mentale Stärke sei als Trainer "sehr wichtig", ebenso wie die Vorbildrolle, die ein Coach automatisch einnimmt. Als gutes Beispiel nannte Fink Fürths Trainer Stefan Leitl, an dem er vor allem seine Ehrlichkeit und Geradlinigkeit schätzt.

Leon Goretzka wichtig für Nationalmannschaft

Trotz anfänglicher Vorbehalte zeigte sich Fink "überzeugt, dass Goretzka einer der ganz Wichtigen für die Nationalmannschaft wird". Gerade mit Joshua Kimmich zusammen könnte die Achse in seinen Augen einen entscheidenden Beitrag leisten. Dementsprechend schwer wiege nun der verletzungsbedingte Ausfall Goretzkas.

Weinzierl beim FCA "keine große Überraschung"

Im Bezug auf die Entscheidung des abstiegsbedrohten FC Augsburg, Markus Weinzierl zurück auf die Trainerbank zu holen, zeigte sich Fink wenig überrascht. "Der Verein wusste was er an ihm hat, deswegen zurückgeholt", erklärte der 53-Jährige diese Maßnahme. "Heiko Herrlich war defensiver und ließ aus der Kompaktheit Fußball spielen", wodurch man "zu wenig Chancen kreiert hat", sagte Fink. Markus Weinzierl hingegen stehe eher für Ballbesitzfußball. "Ich denke, man muss eine Mischung finden, um den Klassenerhalt zu sichern", mutmaßte er.