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Thorsten Finks Ziel: Trainer-Comeback in der Bundesliga | BR24

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Thorsten Fink ist Trainer aus Leidenschaft - obwohl man in dem Job sehr viel Verantwortung trägt, macht dem 51-Jährigen diese Arbeit viel Spaß. Gerne würde er wieder "einer der 18 Trainer in der Bundesliga sein." Auch die 2. Liga wäre eine Option.

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Thorsten Finks Ziel: Trainer-Comeback in der Bundesliga

Thorsten Fink ist Trainer aus Leidenschaft - obwohl man in dem Job sehr viel Verantwortung trägt, macht dem 51-Jährigen diese Arbeit viel Spaß. Gerne würde er wieder "einer der 18 Trainer in der Bundesliga sein." Auch die 2. Liga wäre eine Option.

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"Ich fühle mich wohl als Trainer", betont Thorsten Fink, der am 4. März 2019 beim Grasshopper Club Zürich nach nicht einmal einem Jahr im Amt entlassen wurde. Er trainierte unter anderem den FC Ingolstadt 04, den FC Basel und den Hamburger SV. Der Ex-Bayern-Profi kann sich sehr wohl eine Rückkehr in die erste oder zweite Bundesliga vorstellen. Immerhin dreht sich das Trainerkarussel sehr schnell.

Langfristige Jobausübung als Ziel

Fink zu seiner Rolle als Bewerber: "Man versucht einen guten Job zu machen und am Ende sieht das ein Verein oder sieht das nicht. Natürlich hat man seine Leute, die einen dann empfehlen. Aber letztendlich gibt's eine Vita, wo man lesen kann, was hat der Trainer erreicht, passt er zu uns, was für ein System spielt er."

"Meine Wunschkonstellation ist es, dass ich mal einen Verein von Anfang an habe - wo ich meine Spieler selbst mit einkaufen kann, mit einer Vorbereitung. Und da dann am besten langfristig arbeiten." Thorsten Fink

War der Trainerwechsel beim FCA sinnvoll?

Der 3:1-Sieg in Frankfurt war der perfekte Einstand für den neuen Augsburg-Trainer Martin Schmidt. Wenn die Schwaben am Ende in der Liga bleiben, dann war der Trainerwechsel die richtige Entscheidung, dann haben die FCA-Verantwortlichen "alles richtig gemacht", meint Thorsten Fink.

Schmidt ist für Fink ein Charaktertrainer, weil er "Leidenschaft hat, die Jungs motivieren kann, sehr gut mit seinen Leuten reden kann und Teamwork zeigt." Laut dem 51-Jährigen hat der Schweizer zum Amtsantritt erst einmal "gute Stimmung" verbreitet. "Gleich das komplette System zu verändern, wäre in dieser Situation falsch", sagt Fink.

Trainerjob heißt viel Verantwortung

Thorsten Fink fühlt sich wohl in seiner Rolle als Trainer - obwohl doch immer wieder die eine oder andere Entscheidung in Frage gestellt wird und es doch ein sehr harter Job ist:

"Im Fußball ist es immer so: Egal, wie es kommt, es gibt immer einen, der es hat kommen sehen. Man macht immer alles falsch als Trainer. Wir haben eine große Verantwortung gegenüber den Fans, dem Verein, den Spielern. Von daher ist es manchmal auch respektlos, was dann oft berichtet wird, aber in dem Bereich muss man halt mal geben, mal nehmen und alle müssen davon ein bisschen leben." Thorsten Fink