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Thomas Müller betritt nach Vertragsverlängerung "Neuland" | BR24

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Seine Vertragsverlängerung beim FC Bayern München hat Thomas Müller gerade erst unterschrieben. Die Zukunft ist angesichts der Corona-Krise aber weiter unsicher. Geisterspiele wären für ihn noch "Neuland".

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Thomas Müller betritt nach Vertragsverlängerung "Neuland"

Seine Vertragsverlängerung beim FC Bayern München hat Thomas Müller gerade erst unterschrieben. Die Zukunft ist angesichts der Corona-Krise aber weiter unsicher. Geisterspiele wären für ihn noch "Neuland".

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Die aktuelle Saison war für Müller "ein bisschen turbulent". Noch im Herbst war er "nicht unbedingt davon ausgegangen, dass ich meinen Vertrag im Frühjahr verlängere." Nach dem Trainerwechsel änderte sich dann aber vieles: "Das Trainer-Team hat es wieder geschafft, eine Struktur zu schaffen, in der sich die Spieler wohl fühlen. Das ist wichtig, denn wir wollen alle Erfolg haben. Wenn das mit dem Trainer-Team so weiter geht, werden wir auch wieder Erfolg haben."

Grundgerüst des FC Bayern steht, Werner "ein guter Mann"

Gerüchte und Transferangelegenheiten kümmern ihn besonders "nach der Vertragsverlängerung überhaupt nicht". "Ich habe da jetzt nicht nachgefragt, wer da kommen könnte", sagt Müller und vertraut darauf, dass das "in der Vergangenheit ja schon immer gut geklappt" hat beim FC Bayern. Ein Hinweis rutscht ihm dann aber trotzdem raus: "Timo (Anm. d. Red: Werner) ist natürlich ein guter Mann."

Im Vorfeld von Vertragsverlängerungen unterhalte man sich zwar "auch mit seinen Mitspielern, was die so machen". Allerdings sei es "in den seltensten Fällen entscheidend, ob man seinen eigenen Vertrag verlängert. So ist es zumindest bei mir", erklärt Müller. Die anderen noch offenen Verträge kommentiert der 30-Jährige hingegen: "Alle wichtigen Spieler, die das Grundgerüst des FC Bayern bilden, besitzen einen Vertrag bis 2021. Von daher denke ich nicht, dass wir auseinanderbrechen, auch wenn einige Spieler ihren Vertrag nicht verlängern".

Saisonfortsetzung offen, Geisterspiele "Neuland" für Müller

Wie es jetzt weitergeht, ist angesichts der Corona-Krise dennoch komplett offen. "Im Moment weiß keiner, ob's im Mai, Juni oder später wieder losgeht", sagt Müller. Bezüglich der Fortsetzung der Bundesligasaison verweist er ausdrücklich "auf die Entscheidungsträger". Falls es dann zu Geisterspielen kommen sollte, wären die für ihn "Neuland". "Ich kann es mir aber kaum vorstellen, wie es sich anfühlt ohne Feedback von den Fans. Es wird mit Sicherheit komisch", so lautet seine Einschätzung. Trotzdem schaut er bereits auf die nächste - irgendwann anstehende - Partie: Dann könne es im Falle eines Spiels ohne Zuschauer auch sein, "dass es an der Alten Försterei ohne Heimfans ein einfacheres Spiel wird."

Endlich wieder "den Ball am Fuß" auf einer Wiese

Immerhin ist er froh, wieder auf dem Rasen stehen zu dürfen. "Zum Glück haben wir in dieser Woche wieder mal den Ball am Fuß auf einer etwas gemähte Wiese gehabt. Man trainiert zwar nur in kleinen Gruppe und sieht sich nur über 50 Meter - aber das passt schon", erzählt der Urbayer. Schließlich fühle sich sein Team "eigentlich sehr gut, trotz der Pause."

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Thomas Müller: "Die Geisterspiele werden für mich Neuland, für die ich mir noch keine wirkliche Strategie zurecht gelegt habe."