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Tennis: Djokovic im Wimbledonfinale gegen Federer | BR24

© picture-alliance/dpa

Novak Djokovic nach dem Matchball

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    Tennis: Djokovic im Wimbledonfinale gegen Federer

    Titelverteidiger Novac Djokovic steht erneut im Finale des Tennis-Grand-Slam-Turniers von Wimbledon. Er schlug den Spanier Roberto Bautista Agut in vier Sätzen. Im Finale trifft er auf Rekordsieger Roger Federer, der Rafael Nadal bezwang.

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    Der in Wimbledon an Nummer eins gesetzte Serbe Djokovic gewann sein Halbfinale gegen Bautista Agut 6:2, 4:6, 6:3, 6:2. Es ist die sechste Final-Teilnahme für Djokovic beim Rasen-Klassiker in London, vier Mal gewann er den Titel.

    Djokovic hatte das Match zunächst dominiert. Bautista Agut, der Djokovic in diesem Jahr bereits zweimal geschlagen hatte, feierte erst nach 18 Minuten den ersten Spielgewinn. Im zweiten Durchgang kippte das Spiel, Bautista Agut verteidigte ein frühes Break zum 1:1-Satzausgleich. Djokovic, der in dieser Phase immer wieder mit sich haderte, konnte aber wieder die Kontrolle zurückerobern. Nach dem Gewinn des dritten Satzes sorgte er mit einem frühen Break in Durchgang vier für die Vorentscheidung. Nach 2:49 Stunden beendete Djokovic mit seinem fünften Matchball die Partie.

    Federer schlägt seinen Dauerrivalen Nadal

    Djokovic trifft am Sonntag auf Wimbledon-Rekordgewinner Roger Federer aus der Schweiz. Federer setzte sich im "Tennis-Klassiker" gegen den Spanier Rafael Nadal mit 7:6 (7:3), 1:6, 6:3, 6:4 durch. Die beiden ehemaligen Weltranglistenersten trafen zum 40. Mal aufeinander. Für Federer war es der 16. Sieg in diesem Duell.

    "Die Schlachten mit Rafa sind immer etwas ganz Besonderes", sagte Federer anschließend: "Es war eine große Freude, heute zu spielen, das Publikum, die ganze Atmosphäre einfach großartig. Ich war am Ende sehr müde, musste alles geben."

    Im ersten Satz war das Match noch ausgeglichen, erst im Tie-Break drehte Federer auf. Nadal revanchierte sich mit einer souveränen Vorstellung im zweiten Durchgang. Als hätte es diesen Durchhänger nie gegeben, übernahm Federer ab Satz drei wieder das Kommando und gewann nach 3:02 Stunden.