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Nürnbergs Sportvorstand Andreas Bornemann und Trainer Michael Köllner
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Nürnbergs Sportvorstand Andreas Bornemann und Trainer Michael Köllner

Noch ist keine Entscheidung gefallen beim 1. FC Nürnberg. Irgendwo sitzen die Aufsichtsräte zusammen, um über die Zukunft des Trainers zu entscheiden. Heute hatte zumindest die Mannschaft frei.

Keine Argumente gegen Tabellenplatz 18

15 Spiele hintereinander hatte der Club nicht gewonnen und ist damit sportlich am Boden. "Wir haben die individuelle Klasse abgesprochen bekommen“, jammert Enrico Valentini und gibt gleichzeitig zu: "Ich habe wenige Argumente dagegen. Wir haben Tabellenplatz 18, was soll ich dagegen sagen?“ Ausgerechnet in dieser Situation müssen die Nürnberger am nächsten Spieltag zum Tabellenführer nach Dortmund.

Zukunftsdisskussion mit Kompetenzgerangel

Ob Köllner dann noch dabei sein wird, erscheint immer fraglicher. Bereits gestern tagte der Aufsichtsrat. Jetzt gehen diese Gespräche weiter. Die Entscheidung fällt anscheinend schwer. Zum einen hat sich Köllner als Aufstiegstrainer Verdienste beim 1. FCN erworben. Außerdem findet Sportvorstand Andreas Bornemann immer noch, dass der Oberpfälzer der richtige Coach für die Franken sei. Das wiederum scheint aber der Aufsichtsrat nicht mehr so zu sehen. Nur, laut Satzung, kann nur der Vorstand einen Trainer entlassen. Und nachdem Bornemann zu Köllner hält, entsteht eine Zwickmühle. Kann der Aufsichtsrat Bornemann zum Handeln bewegen, oder falls nicht, müssen dann beide gehen? Falls letzteres einträte, stünde der 1. FC Nürnberg aber komplett ohne sportliche Führung da. Die Entscheidung wird mit größter Spannung erwartet. Wann genau diese fallen wird, steht aber noch nicht fest.