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Systematisches Doping bei Olympia in Sotschi gestanden | BR24

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Kapseln mit Dopingmitteln

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    Systematisches Doping bei Olympia in Sotschi gestanden

    Russland hat erstmals von offizieller Seite systematisches Doping bei den Olympischen Winterspielen 2014 in Sotschi zugegeben. Die Chefin der nationalen Anti-Doping-Agentur sprach gegenüber der "New York Times" von "institutioneller Verschwörung".

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    In diese seien allerdings oberste Regierungskreise um Staatspräsident Wladimir Putin nicht eingeweiht gewesen, so Rusada-Chefin Anna Antseljowitsch weiter.

    Ein ranghoher Mitarbeiter der nationalen Anti-Doping-Agentur Rusada habe in Sotschi systematisch Urinproben vertauscht und die Athleten mit leistungssteigernden Substanzen versorgt, sagte Antseljowitsch.

    Mitarbeiter der staatlichen Sicherheitsbehörden hätten nach Bedarf Flaschen mit Urinpoben aufgebrochen und ausgetauscht, zudem habe ein langjähriger ranghoher Mitarbeiter des Sportministeriums angeordnet, gedopten Athleten rechtzeitig verschleiernde Substanzen zur Verfügung zu stellen.