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Super-G: Viktoria Rebensburg gewinnt Weltcup in Lake Louise | BR24

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Mit einer überragenden Leistung hat Viktoria Rebensburg den Weltcup im Super-G im kanadischen Lake Louise für sich entschieden. Zweite wurde die Italienerin Nicol Delago.

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Super-G: Viktoria Rebensburg gewinnt Weltcup in Lake Louise

Mit einer überragenden Leistung hat Viktoria Rebensburg den Weltcup im Super-G im kanadischen Lake Louise für sich entschieden. Mit einem satten Vorsprung verwies sie die Italienerin Nicol Delago und die Schweizerin Corinne Sutter auf die Plätze.

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DSV-Speedspezialistin Viktoria Rebensburg hat zum Abschluss des Weltcups im kanadischen Lake Louise ihre gute Form bestätigt. Mit einer sensationellen Bestzeit siegte sie im abschließenden Super-G vor Nicol Delago aus Italien und der Schweizerin Corinne Sutter. Sie holte damit ihren 18. Einzel-Weltcupsieg, davon den vierten in einem Super-G.

Bei Sonnenschein und Temperaturen von acht Grad unter Null ging die 30-Jährige aus Kreuth am Tegernsee auf die Piste. Nach Rang vier und neun in der Abfahrt stand Rebensburg am Sonntag (08.12.19) zum ersten Mal in Lake Louise bei einem Super-G ganz oben auf dem Podest. "Es war fein", sagte Rebensburg im ORF. "Ich hab schon immer a bisserl darauf gewartet, hier auf dem Podium zu stehen."

Nur kurzzeitige Spannung

Im technisch anspruchsvollen Super-G spielte die Riesenslalom-Spezialistin dann eine Woche nach dem Abfahrtssieg von Thomas Dreßen (Mittenwald) an gleicher Stelle ihr ganzes Können aus. Mit Startnummer sieben fuhr Rebensburg eine ganz eigene Linie, die keine ihrer Konkurrentinnen nachahmen konnte. Auf dem Weg zu ihrem ersten Weltcup-Sieg der Saison jagte die Kreutherin in der Spitze mit 112 Stundenkilometern die Piste hinunter. 1:20,00 Minuten standen im Ziel auf der Uhr. Nicol Delago macht es kurzzeitig noch einmal spannend, mit Startnummer 31 fuhr die Italienerin auf Rang zwei vor. (+0,35) Die Italienerin schob damit die Schweizerin Corinne Sutter (0,42 Sekunden) noch auf Rang drei. Und bitter für Österreich: Stephanier Venier (0,53 Sekunden) hatte sich schon über den Podestplatz gefreut und verpasste ihn knapp.

Weidle und Wenig in Top 30

Auch DSV-Speedfahrerin Kira Weidle (+2,01) hatte bei der Abfahrt am Samstag als Sechste die erste Podestplatzierung noch knapp verpasst. Beim Erfolg von Rebensburg kam sie nicht an diese starke Leistung heran. Die Starnbergerin reihte sich auf Rang 24. ein. Die Lenggrieserin Michaela Wenig (+2,18) lag hinter Weidle auf Platz 25. Teamkollegin Patrizia Dorsch (Schellenberg) hatte dagegen Probleme und kam nicht ins Ziel. Auch Veronique Hronek (Unterwössen) verpasste die Ideallinie und schied vorzeitig aus. Katrin Hirtl-Stanggassinger (Schönau) ging erst als 38. ins Rennen und holte als 27. (2,44) noch Weltcup-Punkte.