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Super-G: Keine Top-Ten-Platzierung für DSV-Fahrer | BR24

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Andreas Sander belegte beim Weltcup-Rennen als bester Deutscher Platz 14.

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Super-G: Keine Top-Ten-Platzierung für DSV-Fahrer

Bei schwierigen Verhältnissen fuhr Andreas Sander im Weltcup-Rennen in Beaver Creek auf Platz 14. Thomas Dreßen ging auf seiner "Schicksalspiste" kein Risiko ein und belegte Rang 27. Marco Odermatt aus der Schweiz holte seinen ersten Weltcup-Sieg.

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Die deutschen Skirennfahrer haben beim Super-G von Beaver Creek die vorderen Plätze klar verpasst. Andreas Sander hatte sichtlich Probleme mit den Pistenverhältnissen. Mit 1,28 Sekunden Rückstand landete er auf Platz 14 und fuhr damit das beste deutsche Ergebnis ein. Dominik Schwaiger belegte mit 2,24 Sekunden Rückstand am Ende Rang 36.

Überraschungssieg für Marco Odermatt

Für eine Überraschung sorgte der Schweier Marco Odermatt. Gleich als zweiter Starter trotzte er den Bedingungen, setzte er sich mit einer zunächst unspektakulär wirkenden Abfahrt an die Spitze und gab die Führung bis zum Schluss nicht mehr ab. Damit holte der 22-Jährige den ersten Weltcupsieg seiner Karriere. Davor schaffte es der Schweizer mit dem letztjährigen dritten Platz im Riesenslalom in Kranjska Gora erst ein Mal auf das Podest. Die Plätze zwei und drei gingen an den Norweger Aleksander Aamodt Kilde und dem zweifachen Olympiasieger Matthias Mayer aus Österreich.

Besondere Rückkehr für Thomas Dreßen

Vor exakt einem Jahr verletzte sich Thomas Dreßen bei genau diesem Rennen schwer am Knie und an der Schulter. Nachdem der Mittenwalder letztes Wochenende mit seinem Sieg in der Abfahrt und dem zehnten Platz im Super-G in Lake Louise ein sensationelles Comeback feierte, ging er dieses Jahr auf der "Birds of Prey" kein Risiko ein. Viele Rutschphasen bedeuteten 1,96 Sekunden Rückstand und am Ende Platz 27.

Von der Kurssetzung her ist es mir nicht so entgegengekommen, das war doch sehr technisch und unrhythmisch. Das soll aber keine Ausrede sein, das war für mich heute noch eine Nummer zu groß. Thomas Dreßen

Josef Ferstl scheidet aus

Auch bei Kitzbühel-Sieger Josef Ferstl sollte es nicht zu einem Top-Resultat reichen. Zwei Super-Gs konnte er in seiner Karriere schon für sich entscheiden, in Beaver Creek schied er allerdings nach einem Fahrfehler an einer Weller aus.

© BR

Alle Augen auf Thomas Dreßen. Der Oberbayer erwischte in der Abfahrt - mit einem Sieg in Lake Louise - einen großartigen Start in die neue Saison. Konnte er das beim ersten Super-G, der in Beaver Creek stattfand, wiederholen? So lief das Rennen.