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Straubing Tigers leben trotz Corona-Pause ihren Eishockeytraum | BR24

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Nach ihrer besten DEL-Vorrunde und Tabellenplatz drei hatte die Corona-Krise die Straubing Tigers gestoppt. Trotz dem frühzeitigen Saisonende wurde der Vertrag mit dem Chefcoach verlängert. Die Niederbayern glauben weiter an ihren Eishockey-Traum.

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Straubing Tigers leben trotz Corona-Pause ihren Eishockeytraum

Nach ihrer besten DEL-Vorrunde und Tabellenplatz drei hatte die Corona-Krise die Straubing Tigers gestoppt. Trotz des frühzeitigen Saisonendes wurde der Vertrag mit dem Chefcoach verlängert. Die Niederbayern glauben weiter an ihren Eishockey-Traum.

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Die Tigers waren drauf und dran, aussichtsreich um den Meistertitel mitzuspielen. Sogar die Topfavoriten EHC München und Adler Mannheim waren in der Hauptrunde je zweimal von den widerspenstigen Straubingern bezwungen worden. Gestoppt wurde die furiose Außenseiter-Truppe von Chefcoach Tom Pokal am Ende erst von den Folgen dieses vermaledeiten Coronavirus. Weil die DEL angesichts der Corona-Krise die Play-offs absagen musste, blieb den Tigers ein mögliches Happy End verwehrt.

"Ich glaub, der Sport steht ein bisserl im Hintergrund", sagt der Sportliche Leiter der Tigers, Jason Dunham. Das verfrühte Saison-Ende haben die Niederbayern "mittlerweile aber verkraftet" und sie versuchen, die Planung für die Zukunft in Angriff zu nehmen.

Vertragsverlängerung mit dem Chefcoach

Dabei haben die Niederbayern gleich wieder ein Zeichen gesetzt. Obwohl in der Corona-Pause nicht mal an ein nur halbwegs geregeltes Training in der Eishalle zu denken ist, verlängerten sie den Vertrag mit ihrem Chefcoach Tom Pokel und seinem Assistenten Rob Leask um ein Jahr. "Im Hinblick auf den sportlichen Erfolg der Vorsaison wollten wir die beiden Coaches unbedingt in Straubing halten", erklärte Sportchef Jason Dunham. Und Pokel konstatierte kurz und knapp: "Das Gesamtpaket in Straubing passt einfach".

Talentsichtung und Vorfreude auf die Champions Hockey League

Die Auszeit nutzen die Tigers auch zur Talentsichtung. So haben sie den erst 16-Jährigen Verteidiger Adrian Klein vom Oberligisten Blue Devils Weiden verpflichtet. Ansonsten ist aber erst einmal eine Auszeit angesagt. "Derzeit machen wir daheim viel Fitness und gehen viel spazieren, so kann ich am besten regenerieren", erklärte der Coach.

An den Zielen für die kommende Spielzeit hat sich im Vergleich zur Vorsaison nicht viel verändert. "Die Basis ist da, und ich will mit der Mannschaft wieder erfolgreich Eishockey spielen", sagte Pokel und ergänzte: "Es ist eine große Ehre, dass wir das deutsche Eishockey repräsentieren und Straubing auf der europäischen Eishockeylandkarte platzieren dürfen". Straubing ist nämlich trotz des vorzeitigen Saisonabbruches erstmals für die Teilnahme an der Champions Hockey League qualifiziert. Der Eishockey-Traum in Niederbayern kann also weitergehen. Auch wenn es angesichts der Corona-Problematik noch ungewiss ist, wann das sein wird.