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Start beim FC Augsburg: Reuter mit Vorfreude und einem Wunsch | BR24

© Picture alliance/dpa

FCA-Sport-Geschäftsführer Stefan Reuter

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    Start beim FC Augsburg: Reuter mit Vorfreude und einem Wunsch

    Am Montag beginnt der FC Augsburg die Vorbereitung auf sein zehntes Jahr in der Bundesliga. Beim Sport-Geschäftsführer Stefan Reuter ist die Vorfreude "riesig". Einen Wunsch hat er aber: die schrittweise Rückkehr von Fans in die Stadien.

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    "Die Vorfreude ist riesig, auch in der Saison 2020/21 wieder als Erstligist dabei zu sein. Wir freuen uns, dass es wieder losgeht", sagt Reuter in einem Interview auf der Fuggerstädter Vereinsseite. Die neue Spielzeit soll mit der ersten DFB-Pokalrunde vom 11. bis 14. September beginnen. Eine Woche danach ist der Liga-Start geplant.

    Reuters Wunsch: "schrittweise wieder Zuschauer"

    Der Sportchef wünscht sich zumindest auf absehbare Zeit wieder ein paar Fans in den Stadien. "Wir hoffen, dass schrittweise in dieser Saison wieder Zuschauer in den Stadien zugelassen werden und hoffen, dass wir die Krise um Corona weltweit in den Griff bekommen", sagt Reuter. Mit Spannung wird er deshalb die Außerordentliche Mitgliederversammlung der Deutschen Fußball Liga (DFL) verfolgen: Dabei geht es um die Verabschiedung eines Konzeptes für die Teilzulassung von Fans in der 1. und 2. Bundesliga. Dem FCA-Verantwortlichen ist allerdings auch klar: "Wir leben aktuell mit Corona und das wird uns sicher noch einige Zeit begleiten. Daher gibt es nach wie vor die ganzen Hygienemaßnahmen, Vorsichtsmaßnahmen und regelmäßigen Tests", sagt der 53-Jährige.

    Stabilität und Robustheit durch Neuzugang-Trio

    Sportlich sieht er seinen Verein gut gerüstet: "Der Kader steht im Großen und Ganzen, wir sind aber weiterhin in Gesprächen." Nach der vergangenen Sorgen-Saison hofft der FC Augsburg wieder auf Beständigkeit. Von dem neuen Trio Rafal Gikiewicz, Tobias Strobl und Daniel Caligiuri erhofft sich Reuter entscheidende Impulse. Die Zugänge seien "erfahrene Persönlichkeiten, die dazu beitragen sollen, dass sich eine neue Hierarchie innerhalb der Mannschaft bildet", meint der 53-Jährige. Torwart Gikiewicz, Mittelfeldspieler Strobl und Allrounder Caligiuri sollen "mehr mentale und spielerische Robustheit" einbringen.

    Abschiedsspiel für scheidende Vereinsikone Daniel Baier

    Die Identifikationsfigur Daniel Baier ist nicht mehr Teil dieses Teams. Für Trainer Heiko Herrlich war der defensive Mittelfeldspieler kein Stammspieler mehr. Daher wurde nach mehr als zehn gemeinsamen Jahren der Vertrag "im gegenseitigem Einvernehmen aufgelöst", wie es hieß. Baier war in 355 Pflichtspielen für den FC Augsburg am Ball und soll das versprochene Abschiedsspiel in der heimischen Arena bekommen. "Wir wollen, wenn wieder Zuschauer zugelassen sind, wenn man das Stadion wieder vollmachen darf, hier ein Abschiedsspiel für ihn ausrichten, in der WWK Arena", sagt Reuter. Da ist sie also wieder, die Hoffnung auf die Fans und deren Gesänge.