BR24 Logo
BR24 Logo
Startseite

NEU

Starbulls Rosenheim am 1. August ohne Eis | BR24

© BR

Der 1. August ist normalerweise bei jedem Eishockeyklub ganz fett und rot im Kalender angestrichen. Der Tag ist bei den meisten Vereinen der erste Tag mit Eis in der Halle. Heuer ist das anders: auch bei den Starbulls Rosenheim.

Per Mail sharen
  • Artikel mit Audio-Inhalten

Starbulls Rosenheim am 1. August ohne Eis

Der 1. August ist normalerweise bei jedem Eishockeyklub ganz fett und rot im Kalender angestrichen. Der Tag ist bei den meisten Vereinen der erste Tag mit Eis in der Halle. Heuer ist das anders: auch bei den Starbulls Rosenheim.

Per Mail sharen

In der NHL, der besten Liga der Welt, flitzt ab heute der Puck wieder übers Eis. Hierzulande heißt es aber fast überall: länger warten, bis das Eis wieder in der Halle ist. Statt wie üblich am 1. August ist der Betrieb erst für Anfang September geplant. Aktuell trainiert der Star Bulls-Nachwuchs deshalb in einer Sporthalle. Seit ein paar Wochen sind sie erst wieder zusammen. Anfangs gab es sogar nur Hometraining.

Unterstützung durch Fans und Sponsoren

Dank zahlreichen Unterstützern sind die Vereine aber bisher erstaunlich gut durch die Coronakrise gekommen. So haben bei den Star Bulls Sponsoren und Fans durch ihre Aktionen 45.000 Euro beigesteuert, erklärt Vorstand Marcus Thaller.

Planung ungewiss – und mit mehreren Szenarien

Über den Berg ist man trotzdem lange nicht. Mitte Oktober soll die Saison bei den Profis beginnen. Nichts desto trotz ist "die Planung sehr, sehr ungewiss. Wir kennen auf der einen Seite die Auflagen, die wir gemeinsam mit den Ämtern als Hygienekonzept erarbeiten, aber auch hier entstehen nochmal Kosten für einen Spielbetrieb mit Zuschauern", sagt Thaller. Außerdem habe man sich "einen Sicherheitspuffer einkalkuliert". Dementsprechend sei der Etat der ersten Mannschaft reduziert angesetzt. Pläne für mehrere Szenarien – bis hin zum Saisonabbruch – liegen in der Schublade.

Thaller: "Eishockey ohne Zuschauer ist an und für sich nicht möglich"

Das Hauptproblem ist, dass keiner weiß, ob und wie viele Zuschauer überhaupt in das Stadion kommen dürfen. Falls die Partien vor leeren Rängen stattfinden müssen, wäre das bitter. "Denn Eishockey ohne Zuschauer ist an und für sich nicht möglich. Da ist der Zuschaueranteil einfach zu groß im Etat", erklärt der Vorstand. Bleibt also nur die Hoffnung – und die stirbt bekanntlich zuletzt.