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SpVgg Unterhaching geht an die Börse | BR24

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Die SpVgg Unterhaching geht als zweiter deutscher Fußball-Verein nach Borussia Dortmund an die Börse. Der Verein will sich dadurch finanziell sanieren und konkurrenzfähiger werden. Der Aktienhandel soll Ende Juli beginnen.

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SpVgg Unterhaching geht an die Börse

Die SpVgg Unterhaching will als zweiter deutscher Fußball-Verein nach Borussia Dortmund an die Börse. Der Verein will sich dadurch finanziell sanieren und konkurrenzfähiger werden. Der Aktienhandel soll Ende Juli beginnen.

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Für Unterhachings Präsident Manfred Schwabl ist der Börsengang die beste und naheliegendste Methode, um Geld in die klamme Vereinskasse zu bekommen. Rund zwölf Millionen Euro hofft der Fußballverein von den Anlegern zu bekommen. Die Hälfte des zu erwartenden Geldes wollen die Hachinger in den Kader stecken, der Rest soll dann in den Schuldenabbau und in die Renovierung des Stadions fließen. Der Verein hofft, durch das Geld konkurrenzfähiger zu werden und so in zwei bis drei Jahren in die zweite Liga aufsteigen zu können.

Handel an der Münchner Börse

Die Aktie soll an der Börse München gehandelt werden, zum möglichen Preis des Wertpapiers kann der Verein nach eigenen Angaben derzeit keine Stellung nehmen. In einer ersten Finanzierungsrunde habe Unterhaching bereits vier Millionen Euro eingenommen, geplant seien bis zu acht Millionen Euro. Der Verein wird 50 Prozent der Anteile halten, der Vereinspräsident rund 16 Prozent. Schwabl ist auch Geschäftsführer der Haching Verwaltungs GmbH, der Komplementärin der KGaA.

Früherer Bundesligist seit zwei Jahren drittklassig

Unterhaching spielte von 1999 bis 2001 in der Bundesliga, stieg seither aber auch schon in die Regionalliga ab. Seit der Saison 2017/18 ist die SpVgg wieder drittklassig.

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Die SpVgg Unterhaching will als zweiter deutscher Fußball-Verein nach Borussia Dortmund an die Börse. Der Verein will sich dadurch finanziell sanieren und konkurrenzfähiger werden. Der Aktienhandel soll Ende Juli beginnen.