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SpVgg Greuther Fürth: Pokal-Coup das "i-Tüpfelchen" | BR24

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Die SpVgg Greuther Fürth ist im Glücksrausch. Die Franken bezwingen im DFB-Pokal den Bundesligisten 1899 Hoffenheim und ziehen ins Achtelfinale ein. Das bringt auch eine Menge Geld. Trainer Stefan Leitl blickt auf ein "überragendes Jahr" zurück.

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SpVgg Greuther Fürth: Pokal-Coup das "i-Tüpfelchen"

Die SpVgg Greuther Fürth ist im Glücksrausch. Die Franken bezwingen im DFB-Pokal den Bundesligisten 1899 Hoffenheim und ziehen ins Achtelfinale ein. Das bringt auch eine Menge Geld. Trainer Stefan Leitl blickt auf ein "überragendes Jahr" zurück.

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  • BR24 Sport

Was für ein Weihnachtsgeschenk! Nach ihrem DFB-Pokal-Coup waren die Fürther "Party-Könige" im Ausnahmezustand. Völlig losgelöst jubelten die Franken über ihren Krachersieg beim Fußball-Bundesligisten 1899 Hoffenheim und den damit verbundenen Einzug ins Cup-Achtelfinale im neuen Jahr.

"Absolutes Kompliment für eine unglaublich couragierte, mutige, freche Herangehensweise. Wir sind alle glücklich und stolz auf die Mannschaft", sagte Trainer Stefan Leitl, der seine Freude nach dem 7:6 im Elfmeterschießen (2:2, 2:2, 1:1) hinausschrie.

"Wir haben gegen eine absolute Top-Mannschaft gespielt, die in der Europa League durchmarschiert ist. Unser Niveau war richtig gut." Stefan Leitl

"Überragendes Jahr für Fürth"

Leitl war natürlich richtig stolz auf seine Zweitliga-Kicker. Das hat auch mit dem Abschneiden der SpVgg Greuther Fürth in diesem Jahr zu tun. Die Saison 2019/20 schlossen die Fürther auf Tabellenplatz neun ab, und in der Fremde kassierten sie im gesamten Kalenderjahr gar keine Niederlage.

"Für uns ist es in Fürth ein überragendes Jahr. Wir konnten die Saison auf einem einstelligen Platz abschließen, wir haben eine überragende Auswärtsbilanz", resümierte Leitl.

"Mit der Partie ist klar das i-Tüpfelchen drauf, insgesamt ein tolles Jahr für uns." Stefan Leitl

Sieg-Elfmeterschütze Meyerhöfer: "Wahnsinnsgefühl"

Für den Super-Schlusspunkt sorgten Sebastian Ernst (21. Minute) und Marco Meyerhöfer (46.), der später auch den entscheidenden Strafstoß verwandelte. Paul Seguin hätte vom Elfmeterpunkt (90.+4) sogar für eine frühere Entscheidung sorgen können, er verschoss aber.

Meyerhöfer rang nach seinem Schuss ins Glück hingegen erst einmal um Worte. "Ich muss das erstmal sacken lassen. Ich kann's noch nicht richtig fassen", sagte er. "Dass ich heute mal einen Elfmeter geschossen habe und ihn auch rein gemacht hab', das ist ein persönliches Highlight." Meyerhöfer sprach von einem "Wahnsinnsgefühl, einen Bundesligisten rauszuhauen".

© Sportschau

Der Zweitligist SpVgg Greuther Fürth hat den Bundesligisten Hoffenheim nach Verlängerung und Elfmeterschießen aus dem Pokal geworfen. Die Franken siegten nach einem 2:2 (2:2, 1:1) im Elfmeterschießen mit 7:6.

702.000 Euro Prämie für Fürth

Leitl, der beim Tabellendritten einen Vertrag bis zum Sommer 2023 hat, gönnte seinen Spielern nach der Glanztat "ein Bierchen, vielleicht auch zwei". Der Sieg bringt dem Verein nicht nur Prestige, sondern auch die in Corona-Zeiten wichtige Prämie von 702.000 Euro.

Mit dem wohligen Gefühl der Pokal-Überraschung können die Fürther nun in die kurze Winterpause gehen. Schon am 3. Januar sind sie zuhause aber wieder gegen den FC St. Pauli gefordert. Bis zur nächsten möglichen Pokal-Überraschung ist es dann noch eine Weile hin. Anfang Februar wird das Achtelfinale ausgespielt. Dann könnte der nächste Fürther Coup steigen.