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SpVgg Greuther Fürth: Keine Zeit zum Ausruhen

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SpVgg Greuther Fürth: Keine Zeit zum Ausruhen

Nach dem Aufstieg hat für die sportlich Verantwortlichen bei der SpVgg Greuther Fürth direkt die Vorbereitung auf das zweite Bundesligajahr nach 2012/2013 begonnen. "Es ist kein Urlaub angesagt", sagte Trainer Stefan Leitl.

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  • BR24 Sport

Leitl meint damit in erster Linie seinen Sport-Geschäftsführer Rachid Azzouzi. Dieser muss nun einen Kader zusammenstellen, der wettbewerbsfähig ist, um nicht das gleiche Schicksal zu erleiden wie beim ersten Bundesligaabenteuer. Nach dem ersten Bundesliga-Aufstieg 2012 mussten die Franken nur ein Jahr später als klarer Tabellenletzter wieder runter in die 2. Liga.

"Wir müssen etwas tun, um in der Bundesliga dann auch erfolgreich zu sein", mahnte Leitl nach dem finalen 3:2 gegen Fortuna Düsseldorf mit Blick auf die auslaufenden Verträge der Topstürmer Branimir Hrgota (16 Saisontore) und Havard Nielsen (11). Man müsse versuchen, das Duo "zu halten", erklärte Leitl.

Sturmduo soll bleiben - Azzouzi plant "nichts Verrücktes"

In den Abwehrspielern David Raum (TSG 1899 Hoffenheim) und Paul Jaeckl (Union Berlin) sowie Mittelfeldspieler Sebastian Ernst (Hannover 96) haben die Franken bereits drei Stammkräfte verloren.

"Wir haben schon noch ein paar offene Themen", sagte Leitl, dessen Vertrag bis 2023 läuft. Mit deutlich höheren TV-Einnahmen als Erstligist eröffnen sich den Fürther allerdings finanziell auch mehr Möglichkeiten. Trotzdem kündigte Manager Azzouzi an: "Wir werden trotzdem auch in der Bundesliga unseren Weg weitergehen und nichts Verrücktes machen." Die Franken setzen weiter auf junge Spieler.

Leitl bezeichnete den Aufstieg als "zwingend notwendig" für den Verein, "um weiter zu wachsen" und ihn "auf Jahre konkurrenzfähig zu machen". Der Ex-Profi freut sich auf die neue Herausforderung, deren Dimension er so beschrieb: "Nächstes Jahr spielen wir gegen Bayern München." Der Abstiegskampf beginnt aber schon mit der Kaderplanung.

Gespräche auch mit Leitl - Andere Angebote?

Auch mit und über Trainer Leitl soll in Kürze gesprochen werden: Die Saison habe "brutal viel Kraft gekostet", sagte der 43-Jährige Vater des Fürther Höhenflugs: "Ich muss jetzt die Emotionen erst mal sacken lassen, das war ein brutal anstrengendes Jahr. Wenn ich mich erholt habe, wird es Gespräche geben."

Die tolle Arbeit Leitls bei der SpVgg Greuther Fürth seit knapp 16 Monaten weckt Begehrlichkeiten, unter anderem soll Absteiger Werder Bremen Interesse haben. Auf die Frage nach Angeboten von anderen Klubs wich Leitl aus. Darum gehe es nicht, sondern "um mich persönlich".

Azzouzi gibt sich in der Sache gelassen. Er sei sich "schon relativ sicher, dass Stefan bleibt. Ich hatte auch zuvor schon nicht den Eindruck, dass er etwas anderes machen möchte".