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SpVgg-Trainer Thomas Kleine (re.) mit seinen Neuzugängen

Bildrechte: imago images / Peter Kolb
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SpVgg Bayreuth: Mit Lokalkolorit und Teamchemie die Liga halten

Alles eine Nummer größer als in der Regionalliga, alles etwas professioneller - bei Drittligaaufsteiger SpVgg Bayreuth bleibt aber auch vieles beim Alten. Die "Altstädter" vertrauen dem Team der abgelaufenen Saison und setzen auf Lokalkolorit.

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Gottfried OliwaGottfried OliwaWolfram PorrWolfram Porr
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Die 3. Liga kann kommen in Bayreuth. Die Spielvereinigung und ihre Fans fiebern dem Saisonstart am 23. Juli entgegen. Dabei geht der oberfränkische Traditionsverein einen ganz eigenen Weg. Namhafte Neuzugänge sind bei den Wagnerstädtern eher nicht zu erwarten.

Stattdessen setzt der Klub auf Bewährtes. Die Verantwortlichen um Geschäftsführer Wolfgang Gruber vertrauen in erster Linie aufs Team der Vorsaison, das mit neuem Punkterekord Meister der Regionalliga Bayern wurde. Bis auf wenige Ausnahmen stammen außerdem alle Spieler aus Bayern oder Franken.

"Da sind wir stolz drauf. Wir haben das langfristig so aufgebaut", sagt Gruber gegenüber BR24 Sport. "Das ist ja das, was uns ausmacht: Regionalität, Ehrlichkeit, Authentizität. Natürlich haben wir aber auch nichts gegen einen Zugereisten, so ist es nicht."

Sechs Neuzugänge sind schon da

Vier Spieler sind nicht mehr dabei. Zwei folgten dem Ruf des bisherigen SpVgg-Trainers Timo Rost zu Ligakonkurrent FC Erzgebirge Aue: "Das hat uns in der Tat emotional etwas belastet", gab Gruber im Interview mit dem Nordbayerischen Kurier zu. Der Plan war es doch, die Aufstiegsmannschaft möglichst komplett zu halten und eingespielt ins Abenteuer 3. Liga zu starten.

Mit Angreifer Eroll Zejnullahu (Berliner AK 07), Moritz Heinrich (Würzburger Kickers), Tim Latteier (1. FC Nürnberg) sowie Außenbahnspieler Luke Hemmerich (Preußen Münster) wurde aber schnell Ersatz geholt. Weitere Neuzugänge mit Drittligaerfahrung sind nicht ausgeschlossen.

Klassenerhalt oberstes Ziel

Den Erfolg sollen freilich wieder die Tugenden bringen, mit denen schon der Aufstieg gelang. Eine gute Teamchemie steht dabei an oberster Stelle. Dem neuen Trainer Thomas Kleine ist deshalb nicht bange: "Das oberste Ziel ist als Aufsteiger, erstmal die Klasse zu halten. Das ist klar", sagt der. "Für uns geht es darum, in der 3. Liga gut anzukommen, gut reinzukommen und gleich da zu sein."

Gegen wen es am 1. Spieltag (22. bis 24. Juli) geht, steht noch nicht fest. Freuen dürfen sich die Fans aber schon auf die 1. Hauptrunde im DFB-Pokal, wenn am 30. Juli der Hamburger SV zu Gast im Hans-Walter-Wild-Stadion sein wird.

Zu- und Abgänge der SpVgg Bayreuth

Zugänge: Moritz Heinrich (Würzburger Kickers), Eroll Zejnullahu (Berliner AK 07), Tim Latteier (1. FC Nürnberg), Luke Hemmerich (Preußen Münster), Patrick Scheder (FC Carl Zeiss Jena), Martin Thomann (1. FC Schweinfurt 05)

Abgänge: Ivan Knezevic (FC Erzgebirge Aue), Tim Danhof (FC Erzgebirge Aue), Chris Wolf (Karriereende), Anton Makarenko (TSV Neudrossenfeld)

Trainer: Thomas Kleine für Timo Rost (FC Erzgebirge Aue)

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