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SpVgg Bayreuth angelt sich Torwart-Legende Piplica | BR24

© picture alliance / Pressefoto Ulmer

Dirigiert künftig die U23 der SpVgg Bayreuth: Tomislav Piplica.

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    SpVgg Bayreuth angelt sich Torwart-Legende Piplica

    In der Bundesliga sorgte er gerne für Schmunzeln, mit seinem Kopfball-Eigentor erlangte er Kultstatus: Nun hat Tomislav Piplica bei der SpVgg Bayreuth einen Trainervertrag unterschrieben. Beim Fußball-Regionalligisten soll er den Nachwuchs leiten.

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    Der Fußball-Regionalligist SpVgg Bayreuth lotst mit Tomislav Piplica einen ehemaligen Torhüter in die Wagnerstadt, der in der Bundesliga einst Kultstatus erlangt hat. Wie der Klub auf seiner Website bekannt gab, unterschreibt der Bosnier einen Trainervertrag für die U23-Mannschaft der Spielvereinigung. Der 51-Jährige soll außerdem als sogenannter "Koordinator des Leistungssports" tätig sein und die Ausbildung des SpVgg-Nachwuchses nachhaltig verbessern.

    SpVgg Bayreuth: Piplica soll die U23 trainieren

    "Wir freuen uns und sind sehr stolz, dass wir einen solchen Fachmann für die Aufgabe bei uns begeistern konnten", erklärte SpVgg-Geschäftsführer Wolfgang Gruber die Verpflichtung von Piplica, der künftig die Schnittstelle zwischen dem Regionalliga-Team und dem Nachwuchs sein soll. Der 51-Jährige hatte nach seiner aktiven Laufbahn die Uefa-Pro-Lizenz erworben. Das ist die höchste Trainerlizenz in Europa. Unter anderem war Piplica vier Jahre lang Torwart-Trainer der Nationalmannschaft Bosnien-Herzegowinas, für die er als Spieler neunmal aufgelaufen war. Zuletzt war Piplica im Nachwuchsbereich des FC Carl-Zeiss Jena und für den thüringischen Fußballverband tätig.

    Piplica, Kult-Keeper von Energie Cottbus

    Piplica spielte während seiner aktiven Laufbahn unter anderem für Energie Cottbus, wo er mit dem aktuellen SpVgg-Trainer Timo Rost und dem Sportlichen und Technischen Direktor der Altstädter, Marcel Rozgonyi, zusammengespielt hatte. Piplica stand in der Ersten und Zweiten Bundesliga in knapp 250 Partien auf dem Platz. Der Torhüter sorgte während seiner Karriere regelmäßig für lustige Momente. Kultstatus erreichte Piplica im Jahr 2002, als ihm in einem Spiel gegen Borussia Mönchengladbach ein hoher Ball auf den Kopf fiel und im eigenen Tor landete.

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