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Speedfahrer Dreßen gelingt der dritte Abfahrts-Sieg | BR24

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Sehen Sie hier die komplette Siegerabfahrt von Thomas Dreßen von Saalbach-Hinterglemm.

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Speedfahrer Dreßen gelingt der dritte Abfahrts-Sieg

"Spinn' ich, oder was?" - Speedspezialist Thomas Dreßen hat auch in Saalbach/Hinterglemm die Konkurrenz im Griff. Der 26-Jährige fuhr in der Abfahrt trotz eines dicken Patzers seinen dritten Saisonsieg ein.

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Der Mittenwalder curvt derzeit gut gelaunt auf der Erfolgswelle: "Garmisch war natürlich genial für mich", hatte er noch vor dem Start erzählt. Entsprechend locker ging er das Rennen an. Denn "alles was jetzt noch kommt, ist eigentlich Zugabe." Unbeeindruckt von der starken Konkurrenz legte Dreßen am Donnerstag mit einem eindrucksvollen Ritt über die ruppige Piste am Zwölferkogel in Saalbach/Hinterglemm dann auch noch einmal nach. Mit dem Erfolg in Lake Louise ist es bereits der dritte Saisonsieg des 26-Jährigen. "Spinn' ich, oder was?", fragte er erstaunt im Ziel.

Dreßen bremst Feuz auf dem Weg zum Disziplinen-Weltcup aus

Topfavorit Beat Feuz hätte in Saalbach-Hinterglemm vorzeitig den Disziplinen-Weltcup fix machen können. Der Schweizer (1:33,03 Minuten) erwischte zwar nicht den perfekten Lauf, übernahm aber die Führung hauchdünn vor seinem Teamkollegen Mauro Cavienzel. Doch noch wartete Hauptkonkurrent Thomas Dreßen, der den Sieg in Garmisch feiern konnte, auf seinen Start.

Der 26-Jährige sorgte schon kurz nach dem Start für einen Schockmoment, als er einen groben Schnitzer korrigieren musste, um im Rennen zu bleiben. "Ich hab eigentlich nicht mehr damit gerechnet, dass der Ski noch an meinem Fuß bleibt", sagte Dreßen im ZDF. Der Ski blieb "und bei der Mittelstation vorbei, dachte ich, okay jetzt fängt das Rennen nochmal von Neuem an."

Mit viel Gefühl holte Dreßen das optimale aus der Strecke heraus und schob sich in 1:32,96 Minuten vor Feuz. Der Schweizer war 0,07 Sekunden langsamer unterwegs gewesen. Dreßen, der 2015 am Zwölferkogel sein erstes Weltcup-Rennen überhaupt bestritten hatte, fuhr nicht nur den Sieg ein, sondern hielt mit dem Erfolg auch den Abfahrts-Weltcup offen. "Trotz dem Fehler ist es einfach super aufgegangen", so Dreßen. Man lernt als Athlet, "auch nach einem kleinen Fehler ist das Rennen noch nicht vorbei." Dritter wurde der Schweizer Cavienzel (+0,09 Sekunden).

Ferstl mit wildem Ritt

Auch Andreas Sander gelang eine gute Fahrt. Mit nur 1:02 Sekunden Rückstand schoss er als 13. durchs Ziel. Teamkollege Josef Ferstl (SC Hammer) hatte in Garmisch Partenkirchen gezeigt, dass er es noch kann. Nach einem dicken Patzer, bei dem er fast aus dem Kurs flog, und einer auch sonst nicht fehlerfreien Fahrt summierte sich der Rückstand auf die Bestzeit allerdings auf 1.56 Sekunden. "Ich habe die Welle übersehen und habe ausgedreht", erklärte der 23. Ferstl. "Damit ist das gute Ergebnis natürlich wieder weg." Für Romed Baumann (+1,79) lief es nicht ganz so gut. Er ärgerte sich über die unrunde Fahrt und Platz 25 noch hinter Ferstl. Dominik Schwaiger (+1,82) lag auf Platz 28. Manuel Schmid (+2,98) war 39..

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"Spinn' ich, oder was?" - Speedspezialist Thomas Dreßen hat auch in Saalbach/Hinterglemm die Konkurrenz im Griff. Der 26-Jährige fuhr in der Abfahrt trotz eines dicken Patzers seinen dritten Saisonsieg ein.

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