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So ist der FC Bayern in Dortmund nicht Favorit | BR24

© dpa-Bildfunk/Matthias Balk

FC Bayern-Trainer Niko Kovac

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So ist der FC Bayern in Dortmund nicht Favorit

Nach dem 2:0-Arbeitssieg gegen AEK Athen in der Champions League blickt man beim FC Bayern München mit Sorge auf den Bundesligaschlager am Samstag in Dortmund. Erstmals seit langem ist der Rekordmeister in dem Duell nicht der Favorit.

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"Es ist im Moment einfach nicht die Leichtigkeit da, wir müssen uns das sehr hart erarbeiten", sagte Trainer Niko Kovac nach dem erneut nicht überzeugenden Auftritt gegen Athen. "Gegen Dortmund müssen wir uns sicherlich noch steigern, aber das wird ein ganz anderes Spiel. Dortmund spielt auch nach vorne."

Offensivspiel stottert weiterhin

Gegen die Griechen ließen die Münchner hinten zwar nichts zu. In der Offensive lief es aber auch am Mittwoch nicht rund. "In der zweiten Halbzeit hätten wir uns belohnen und noch zwei, drei Tore schießen müssen", findet Kovac. Allein: Mehr als ein Elfmetertor und der späte zweite Treffer von Robert Lewandowski sprangen auch gegen die international bestenfalls durchschnittlichen Athener nicht heraus.

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"Wir haben nicht gut gespielt, die letzten vier, fünf Wochen, sagt Uli Hoeneß. Deshalb sieht er den FC Bayern gegen Dortmund auch als Außenseiter: "Man kann ja nicht nach Dortmund fahren und sagen, ich will Dreier einfahren."

"Bis aufs Blut" - Hoeneß' Aussage steht

Präsident Uli Hoeneß sieht seinen FCB daher im Bundesliga-Topspiel am Samstag gegen Spitzenreiter Borussia Dortmund (Beginn: 18.30 Uhr/"Heute im Stadion" berichtet live in Einblendungen) nicht in der Favoritenrolle: "Wir fahren als Außenseiter nach Dortmund - zum ersten Mal seit langer Zeit." Hoeneß wäre daher schon mit einem Punkt zufrieden. "Man kann ja nicht nach Dortmund fahren und sagen, ich will einen Dreier einfahren. Dortmund hat bis jetzt eine sehr gute Saison gespielt."

Geduld ist gefragt

Bei einer Niederlage in Dortmund würde sich der Rückstand des deutschen Rekordmeisters auf sieben Punkte erhöhen. Aber selbst dann schloss Hoeneß am Mittwochabend eine Trainerdiskussion aus: "Wir haben eine Mannschaft, die im Umbruch ist, einen jungen Trainer, der sich hier reinarbeiten muss. Da muss man ein bisschen Geduld haben." Seine Aussage von Anfang Oktober, er werde Kovac "bis aufs Blut" verteidigen, habe nach wie vor Gültigkeit, so Hoeneß weiter. "Daran hat sich nichts geändert, meine Aussagen gelten nicht nur für zwei, drei Wochen."

Kovac wird's gerne hören. Noch lieber wäre ihm wohl die Meldung, dass Arjen Robben rechtzeitig für Dortmund fit wird, was noch offen ist. Der Niederländer fehlte gegen Athen wegen einer Knieblockade.