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Snowboard: Cheyenne Loch nur knapp am Sieg vorbei | BR24

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Die deutschen Snowboarderinnen haben beim Weltcup von Bad Gastein mit zwei Podestplätzen überzeugt.

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Snowboard: Cheyenne Loch nur knapp am Sieg vorbei

Snowboarderin Cheyenne Loch hat beim Snowboard-Parallel-Slalom in Bad Gastein ihren ersten Weltcupsieg nur knapp verpasst. Mitfavoritin Ramona Hofmeister musste sich dagegen früh geschlagen geben. Für die deutschen Herren war nichts zu holen.

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Beim Snowboard-Parallel-Slalom in Bad Gastein waren die Hoffnungen von Topfavoritin Ramona Hofmeister schon im Achtelfinale zerstoben. Die Siegerin des Parallel-Gesamtweltcups von 2019/20 stand in den letzten Wettbewerben dreimal auf dem Podest. Dieses Mal musste sie die Niederländerin Michelle Deckker ziehen lassen. Auch Carolin Langenhorst und Melanie Hochreiter konnten sich nicht fürs Viertelfinale qualifizieren.

Cheyenne Loch und Selina Jörg zogen dagegen sicher in Halbfinale ein. Jörg fuhr gegen Nadyrshina (RUS), konnte sie aber nicht schlagen und traf im kleinen Finale auf die Schweizerin Julie Zogg, gegen die sich Loch zuvor souverän durchgesetzt hatte.

Jörg behielt im kleinen Finale die Nerven und fuhr aufs Podest. Ihre Schlierseer Teamkollegin war schon sicher auf dem Podest ,aber konnte sie gewinnen! Ein kleiner Fehler brachte sie um die Chance, die Russin noch abzufangen. Nadyrshina gewann vor Cheyenne Loch und Selina Jörg.

Kein DSV-Fahrer im Viertelfinale

Bei den Herren wollte Stefan Baumeister aus Westerham bei München seine nächste Chance nutzen und einen Podestplatz holen. Beim Rennen in Scoul war er als Vierter noch knapp gescheitert. In Bad Gastein ereilte ihn das Aus schon früher. Er musste sich dem Russen Dmirty Loginov geschlagen geben. Elias Huber, Christian Hupfauer, Ole-Mikel Prantl und Yannick Angenend waren schon in der Qualifikation gescheitert.

Bei den Herren fiel die Entscheidung ohne deutsche Beteiligung. Baumeister-Bezwinger Loginov holte sich den Sieg im finalen Duell gegen den Italiener Aaron March. Dritter wurde der Österreicher Andreas Promegger, der Igos Sluev (RUS) im kleinen Finale geschlagen hatte.